The Help 2011 ★★★★

Watched Jun 15, 2012

Ein Film ohne Handys, Computer und 2000er Existenzkrisenprobleme ist eine angenehme Sache.

„The Help“ spielt während der Bürgerrechtsbewegung in den 60er Jahren. Er erzählt die Geschichte der jungen Journalistin Skeeter („Zombieland“-Emma Stone mit roten Locken), die ein kritisches Buch über die Zustände der afroamerikanischen Dienstmädchen in Oberschichtsfamilien verfassen will. Sich der Gefahr bewusst, dass sie sich unter den wohlhabenden, hübsch frisierten Mütterchen ihrer Nachbarschaft keine Freunde macht, interviewt sie ihre Dienstmädchen und lässt sie ihre Lebensgeschichten erzählen. Im Mittelpunkt stehen die warmherzige Aibileen und die vorlaute Minny, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Alle hoffen natürlich auf den Erfolg der Buches…

Der 2012 für den Oscar nominierte Film eignet sich wunderbar für einen gemütlichen Abend, den man mit seiner Mama vor dem Fernseher verbringen kann. Er ist warmherzig, anrührend, hübsch bunt anzusehen und wunderbar gespielt. Emma Stone passt, frisch und herzlich wie immer, perfekt in ihre Rolle, Octavia Spencer als Minny hat nicht nur eine Art, trotz der Umstände ihre Fröhlichkeit zu bewahren, sondern auch einen Blick, den man so schnell nicht wieder vergisst. Und das knuffige kleine Engelchen, auf das Aibileen aufpasst, spielt eine goldige kleine Nebenrolle mit Knuddelfaktor. Der etwas über zwei Stunden lange Film erinnert an „Grüne Tomaten“ und ist, da die Gerechtigkeit (zumindest in diesem kleinen Kreis) am Ende siegt ein (ich sag’s nur ungern): Feel-Good-Movie; ).

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