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  • Tucker and Dale vs Evil 2010

    ★★★★ Added

    Backwood-Horrorfilme? Gerne! Als Komödie? Rabenschwarz? Sehr gerne! Urkomischer Film, der durch ein riesengroßes Missverständnis viele kleinere mit sich zieht und die beiden harmlosesten Hillbillies des Subgenres ins Chaos zieht. Die Mechanismen des Genres werden perfekt veralbert, dabei wirkt das ganze nie zu sehr bemüht und ist auch nicht übermäßig gezwungen lustig. Die Umkehrung der Genre-Mechanismen funktioniert perfekt. Tucker and Dale - die Hillbillies der Herzen!

  • ChromeSkull: Laid to Rest 2 2011

    ★★ Added

    War der erste Teil wenigstens noch mit einigen Spannungsmomenten versehen, so geht dies dem zweiten Teil völlig ab. Nahtlos geht die Geschichte um den motiv- und namenlosen Killer mit dem Chromschädel weiter, allerdings ist das drumherum äußerst öde inszeniert. Dieses erweist sich zähflüssiger als der klebrig-cremige Inhalt so manchen Schokoriegels, nur das dies eben nicht wirklich schmecken mag.

    Die mit logistischen Meisterleistungen für den Killer im Hintergrund ausführenden Personen sind unglaubwürdig, zusehr "Over the Edge" und nicht wirklich passend. Diese…

  • Laid to Rest 2009

    ★★★½ Added

    Modernere Slasher kranken ja schon daran, dass die abertausenden Schlitzer-Schocker, die Independent gedreht werden, durch die daraus resultierende Direct-To-Video-Produktion mit ihren Digitalkameras kaum dichte Atmosphäre geschenkt bekommen. Immerhin war dies in den 80ern das A und O für die meisten dieser Filme. Und die meisten Meuchler, welche die tumben Teens durch den Wald, das Camp, die Vorstadt oder ähnliches jagen durften, hatten ja dann doch sowas wie eine Hintergrundgeschichte, die ihnen einen triftigen Grund für das Morden gab.

    Dies findet…

  • Mad Dog Killer 1977

    ★★★ Added

    Helmut Berger liefert natürlich wirklich eine klasse Leistung ab, was den Film zu einer One-Man-Show verkommen lässt. Der Kultfaktor und Hype des Fandoms ist etwas unverständlich. Der Film krankt durch die lasche Inszenierung, dem episodenhaften Ablauf der Geschichte und dem Leerlauf der Story. Straighter erzählt, wäre der Film besser. Mell geht in Ordnung, Richard Harrison gewinnt den Maurizio Merli-Ähnlichkeitswettbewerb im Aussehen, aber nicht in der Durchschlagkraft im Film. Er bleibt farblos. Der Score fetzt mit seiner Eingängigkeit. Lauwarmer Filmgenuss aus Italien, dank Berger gut schaubar. Die Geschichte ist leider nicht so rund, dass man den Film vollends überzeugend nennen könnte.