Black Swan

Black Swan ★★★★

1. Akt

Darren Aronofsky zeigt uns Ballett, die dem Licht zugewandte Seite aus Anmut und Eleganz, und ebenso die Schattenseite, die Aufopferung eine Hingabe sich selbst zu martern seines Ehrgeizes und seines mit der Muttermilch aufgesogenen Ideals eine Prinzessin zu sein.

Ein Zweikampf, nicht mehr und nicht weniger ist Ballett, der Zweikampf denn Nina Sayers alias Natalie Portman zelebriert, verkörpert, verinnerlicht. Als Zweikampf unter vielen, strebt sie Höchstes an. Als solches kämpft sie um die Gunst Thomas Leroy alias Vincent Cassel, sie als eine von vielen Kämpferinnen.


2. Akt

Getrieben ihrer eigenen Aufopferung als mahnendes, und verdrängendes Sinnbild ihrer gescheiterten Mutter, tanzt sich Nina in den Dunstkreis Leroys als Trotzreaktion an ihrer Mutter. Sie tanzt, bestrebt perfekt zu sein, verkennt jedoch ihre gedacht zu spielende, neu interpretierte Rolle, sie die multiple Persönlichkeit aus verzauberter Schwanenjungfrau und Prinz Siegfried.

Doch der Zweikampf hat längst begonnen, die Verschmelzung ihres Zieles sich manifestieren zu der Überblende aus Realität und Wahn. Aber der Biss in die Untersterblichkeit, das hervortreten des Wahns, sie die aus dem Dunstschleier ins grelle Licht taucht, Leroy der sie findet als seine Braut.


3. Akt

Werdend zum eigenen Wahn, verkuckt sich Leroy an ihrem anderen Ich, blendet fasziniert des sich ihm darbietenden Feuers ihr wahre Persönlichkeit aus. So verliert er sich an ihr, verkennend warum sie es war die sein Herz eroberte.

Wandelnd unter dem falschen Ich als ein unter ihrem Namen existierender Dämon, stülpt Nina ihr tiefstes, gebanntes Inneres hinaus ihrer wiederaufgerissenen Narben zum Hilfeschrei ihres Abdriftens aus der Wirklichkeit in den sich auftuenden Abgrund in die Wirren der menschlichen Psyche.


4. Akt

Gewahr seines anheimgefallenen Irrglaubens, eilte Leroy zu ihr, seiner Liebe, zur verzauberten Nina.

Das Unglück nimmt ihren Lauf, die Überblende, der Wahn der zum Fixstern wurde, die Manifestation eine Projektion des eigenen Lebensinhaltes eine Landebahn ohne Abzweigung, Rückkehr oder Halt. Sie, die in sich verloren scheint, der sich auftuende Abgrund ihre mit den Armen rudernder Fall, das Ende, ihr Sieg. Der sich auftuende finstere Abgrund weichend des Lichtes vor ihr, sie die eintritt ihrer Rettung.

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