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  • Morning for the Osone Family

    Morning for the Osone Family

    ★★★★½

    Japan 1946. Der Krieg ist vorbei. Der Filmemacher Keisuke Kinoshita kann jetzt einen Film machen, frei von japanischer Regierungspropaganda – aber nicht ganz frei von der US-amerikanischen Propaganda, wenn auch nur für eine Minute, wie sich herausstellt. MORNING FOR THE OSONE FAMILY erzählt die Geschichte einer liberalen, westlich-orientierten, gebildeten Familie, die in den Kriegsjahren mit pazifistischen Überzeugungen aneckt. Einer der Brüder ist Journalist und geht ins Gefängnis, die anderen Brüder werden eingezogen, der jüngste meldet sich freiwillig. Als nur noch…

  • Collective

    Collective

    ★★★★★

    Es ist wie im „Dritten Mann“: Verbrecher verdünnen Medikamente – hier lebenswichtige Desinfektionsmittel – bis zur Nutzlosigkeit und nehmen dabei den Tod hunderter vielleicht tausender Menschen in Kauf. Allein der hier geschilderte Skandal in Rumänien betraf mehr als 300 Krankenhäuser und mehr als 2000 Operationssäle. Die Dokumentation KOLLEKTIV – KORRUPTION TÖTET berichtet von einem unglaublichen Fall, der mit einem Brand in einem Club in Bukarest im Oktober 2015 beginnt. Viele sterben im Feuer, da es keinen Notausgang gibt. Danach verstarben…

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  • Ad Astra

    Ad Astra

    ★★★½

    Altmodische Requisiten, ein Pacing wie in der 1970er Jahren, wunderschöne, merkwürdig vertraut wirkende Bilder: James Gray setzt die Mondoberfläche genauso kontrastreich in Szene wie die Falten in Brad Pitts Gesicht. Brad Pitts Roy McBride wird in einer fulminanten Actionexposition als überaus nervenstark eingeführt. Emotional wird er erst, als er erfährt, dass sein totgeglaubter Vater womöglich noch lebt – weit draußen an Bord eines Raumschiffs in der Nähe des Neptun. Zwischen Vater und Sohn sind noch Rechnungen offen und zwischen der…

  • Midsommar

    Midsommar

    ★★★★

    Es ist #Horrorctober. Außen IKEA, innen Horror – das verspricht der Trailer von Ari Asters neuem Film MIDSOMMAR und in gewisser Weise liefert er das auch: So idyllisch hat Horror noch nie ausgehen, so blumenwiesensonnigtanzumdenbaumsingend. Nach einer sehr düsteren, sehr ausführlichen und sehr gelungenen Exposition folgen wir der Protagonistin, ihrem Freund und weiteren Kulturanthropologiestudierenden nach Schweden. Dort will Dani Abstand gewinnen von ihren Schicksalsschlägen, ihre Trauer überwinden und die Beziehung zu ihrem Freund Christian wieder auf die Reihe kriegen. Aber…