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  • Deep Red

    Deep Red

    ★★½

    #SetteGialli numero cinque: Da war viel Schönes bei in Dario Argentos PROFONDO ROSSO – eine nordische Hellseherin, ein gruseliges, Kinderlied, ein verborgenes Zimmer, ein verborgenes Gemälde, eine ebenso schlagfertige wie unabhängige Journalistin und die starke Musik der Band Goblin. Und wirklich viele exquisite Bilder, Einstellungen und Szenerien – inklusive einer Anspielung auf Edward Hoppers Bild „Nighthawks“ von 1942. Wir haben uns die ungekürzte, 126 Minuten lange Fassung angeschaut, in der die humorigen Stellen erhalten geblieben sind. Aber dramaturgisch holpert das…

  • All the Colors of the Dark

    All the Colors of the Dark

    ★½

    Kinomensch Lucas Barwenczik von Longtake und Thomas von SchönerDenken tauchen ein in DIE FARBEN DER NACHT. Eine Damsel in distress ist in London auf der Flucht vor ihren Albträumen und gerät in die Fänge einer satanischen Sekte. Thomas ist eher nachtblind bis farbenblind und kommt mit der fehlenden Charakterentwicklung und der kruden Dramaturgie nicht zurecht. Lucas schaut genauer hin und findet Geschmack an den visuellen Ideen, sieht die Traumata der Protagonistin. Im Podcast diskutieren die beiden Trash und Erzählperspektiven, streiten…

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  • Arrival

    Arrival

    ★★★★★

    Es geht um die Möglichkeiten und Grenzen der Sprache, darum wie wir mit etwas umgehen, das wir nicht verstehen und wie wir damit umgehen, dass das, was wir lieben, verloren gehen wird. Dennis Villeneuve hat Ted Chiangs Erzählung „Story of my life“ (aus dem Erzählungsband „Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes“) meisterhaft verfilmt. Er ist so unglaublich sicher in seinen Emotionen, seiner Dramaturgie, seinem Timing, seinen Farben, seinem Licht, seinen Requisiten und nicht zuletzt in der Wahl seiner Schauspieler. Villeneuve hält, was Christopher Nolan verspricht: Er hat uns mit „Arrival“ einen Klassiker der Science-Fiction-Filmgeschichte geschenkt. schoener-denken.de/blog/arrival-filmkritik/

  • mother!

    mother!

    ★★★★

    Die letzte halbe Stunde saß ich staunend mit aufgerissenen Augen im Kinosaal. Was für ein Brett von einem Film! Simpel und unerbittlich konsequent in der Konstruktion, allegorisch ohne den geringsten Hauch von Subtilität, eine rücksichtslose, artifizielle Parabel auf körnigem 16-MM. Wer den zugegeben sehr schmalen Einflugwinkel in diesen Film findet, wird mit sehr intensiven Bildern und Stimmungen und einer wirklich beeindruckenden Eskalation belohnt. Am Mikrofon direkt nach dem Kino sortieren Heidi, Johanna und Thomas mal ein bisschen, wer hier Gott, Natur und Menschheit, Eitelkeit, Eifersucht, männliche Schöpfungskraft, weibliche Schöpfungskraft und Kain und Abel ist. schoener-denken.de/blog/mother-aronofsky-filmkritik/