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Gerrit, 26 // Texte über Pop & Politik auf acid-ruinen.org.

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  • The Hunger Games: Catching Fire

    The Hunger Games: Catching Fire

    Last Exit Revolution: »Catching Fire« von Francis Lawrence

    Online auf acid-ruinen.org.

    Die Diskussion um Francis Lawrence – und so viele sei bereits vorweggenommen – in meinen Augen fantastischen Film Catching Fire, drehte sich mal wieder exzessiv um Metafragen, die anhand des Films besprochen wurden. Von dem Film selbst sprach man oft nur am Rande. Wenn, dann ging es um Jennifer Lawrence' Figur Katniss im feministischen Kontext oder die Beschwerde, nach der man einfach nur den ersten Teil kopiert hätte (an…

  • Caché

    Caché

    Caché ist ein Film, der perfekt zu dem unsäglichen frühe-2000er-Trend passt, der davon ausgeht, dass Kunstwerke und ihre Kre­a­teure umso klüger werden, je unerbittlicher und nihilistischer die Welt ist, die sie zu portraitieren vorgeben. Jedwiger Unterhaltung – egal ob inhaltlicher oder formalistischer Prägung – feindlich gesinnte Werke europäischer Genese, die Filme für hartes Handwerk statt Kunst halten und die Depressionen mit Intelligenz verwechseln.

    Figuren werden in miserable Lagen gesteckt und mit Problemen konfrontiert, deren Lösungen außerhalb ihrer eigenen Reichweite liegen…

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  • Midsommar

    Midsommar

    Die Art und Weise, in der Ari Aster in der um Superlative nie verlegenen Kritikerwelt aktuell zum neuen Hohepriester des Horrorgenres geweiht wird, ist sicherlich ein wenig übertrieben und doch: Begeisterungsstürme sind angemessen. Wurde in Hereditary noch die Familie auf den Prüfstand gestellt, rückt nun – wie vielfach bereits interpretiert wurde – die Idee der Beziehung und ihre psychologischen Implikationen in den Vordergrund. Wir sehen ein Film über Dani – herausragend verkörpert von Florence Pugh – die traumatisiert ist, die,…

  • Joker

    Joker

    Zunächst sei gesagt: Die Art von Kritik, die dem Film aus einer pädagogischen Perspektive vorwirft, gesellschaftlich verantwortungslos zu sein, läuft selbstverständlich – wie immer – ins Leere. Ein Echauffieren aus dieser Richtung zeugt primär davon, dass der Kritiker selbst ein äußerst naives, doofes Verständnis von Kunst hat und die Funktionsweise von Subversivität und Ideologiekritik vermutlich nie durschauen konnte. Liegen die Claqueure in all ihrer Überschwänglichkeit also richtig? Nicht wirklich. Wir sehen einen guten Film, der jedoch weit davon entfernt ist,…