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  • Night of the Demon
  • Medea
  • Warlords of Atlantis
  • Anthropophagous

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  • Day Shift

  • Dune

    ★★

  • Manhunt

  • Dreams in the Witch House

    ★★★

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  • Apocalypse Now

    Apocalypse Now

    Every time I think I'm gonna wake up back in the jungle.

    "Das menschliche Geschlecht ist ein geheimnisvoller, verschlungener Urwald" konstatierte der umstrittene Literat und Botaniker Ernst Jünger nach seinen Erlebnissen in den Gräben des Ersten Weltkrieges.

    Was ist ein Urwald? Ein "ursprünglicher, von Menschen nicht kultivierter Wald mit reicher Fauna", wie es der Duden erklärt? Für die Amerikaner scheinen die dampfenden Dschungel Indochinas vor allem geographischer Kriegsschauplatz gewesen zu sein, strategisch parzelliert, in Punkte, Flächen und Linien gegliedert: Nordvietnam,…

  • The Nightingale

    The Nightingale

    Es ist verstörend, wie man sich selbst dabei erwischt, "The Nightingale" in manchen Momenten für einen klassischen Abenteuerfilm zu halten.
    Die Rachegeschichte, die drastischer ihren Anfang kaum nehmen könnte, weicht im Mittelteil einem teils possenhaften Road Movie quer durch die außeriridsche Flora Tasmaniens, das die ersten 30 Minuten glatt vergessen lässt. Nichts hier ist aufgeblasen, nichts überladen, anders als andere selbsternannte Grenzgänger "erzählt" Kent mehr, als dass sie sich mit bedeutungsschwangeren Botschaften vorm Zuschauer wichtig machen will.
    Umso gewaltiger bricht…

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  • Day Shift

    Day Shift

    Ich hielt es für eine gute Idee, im ICE von München nach Essen einfach den neuen Netflixbrüller reinzuwerfen - leichte Kost und Unterhaltung bei mäßigem W-Lan und massiver Belästigung durch andere Fahrgäste.

    Es war keine. Nach 2/3 habe ich in meiner Hilflosigkeit stattdessen dann Amateur-Webvideos über das Umweltfiasko an der Oder geglotzt, weil das immer noch weniger Wut und Trauer hervorrief.

  • Dune

    Dune

    Ich weiß nicht, ob das noch immer so ist, aber traditionell gabs im POCO-Domäne-Markt ja immer diese unsägliche Exotismus-Kitsch-Abteilung. Da konnte man dann so Fototapeten mit den dunklen Silhouetten von Giraffen und (mutmaßlichen) Affenbrotbäumen vor orangerotem Sonnenuntergang erstehen. Und bauchige Kalebassen, die so hässlich graubraun angestrichen waren um nach Naturmaterial auszusehen. Alle möglichen Artikel aus beigefarbenem Bast. Und am schlimmsten waren immer diese vorgerahmten Drucke wo dann Photos von (mutmaßlichen) Massai oder anderen Stammesleuten - ach Unsinnn, es sind eh…

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  • Underwater

    Underwater

    Herrlich altmodisch gescriptete Monsterposse im Zelluloidgewand eines viel zu teuren Sci-Fi-Spektakels.
    Underwater wirft einen direkt in die Action, zieht sich leider im Mittelteil etwas und trumpft mit seinem monströsen letzten Drittel wieder ordentlich auf.
    Über den eher pragmatisch gehaltenen Detailgrad der Figuren mag mancher A24- und/oder Arthouse-Connoisseur maulen. Aber immerhin weiß Underwater, wie es um seine Akteure bestellt ist, und verzettelt sich nicht, wie beispielsweise Prometheus oder Covenant darin, dem Zuschauer "Charaktere" näherzubringen, die allen eigentlich scheißegal sind.
    Ich habe…

  • Possessor

    Possessor

    Erschreckend ist vor allem, wie materialistisch der fragile menschliche Geist in Possessor zu funktionieren scheint.
    Kabel, Sägen, Elektroimpulse und Frequenzeinstellungen, die auf einem überaus Videodromehaften Lederkalibriergerät - mein Favorit im Film - vorgenommen werden, fuhrwerken dermaßen im kantianischen Subjekt herum, dass es keinen Morgen mehr gibt (streng genommen noch zwei Morgen für den Hauptbetroffenen, aber ihr versteht...).

    Selten sahen Halsmuskeln und Ohren in halbgekippter Schieflage - nur um diese zu zeigen scheint Riseburoughs Kopfguckkasten seitliche Löcher zu haben - so…