Exposed

Zunächst war ich absolut verwirrt, als der Abspann zu laufen begann – so einen offensichtlich grausam zerschnittenen Film hatte ich schon sehr lange nicht mehr gesehen. Eine kurze Recherche später war mir dann alles klar, diese Version hat nämlich offenbar nichts mehr mit der eigentlichen Vision des Regisseurs zu tun, weshalb dieser sich auch kurzer Hand aus den Credits streichen ließ. Zu der ursprünglichen Version kann ich an dieser Stelle nichts sagen, ich kann leider lediglich jenen Film bewerten, der auf der DVD gespeichert ist, und der ist einfach wirklich Müll. Klar, man merkt schon, dass sich da irgendwo zwischen all den unzusammenhängenden Szenen ein guter Film verstecken könnte, aber diese leise Ahnung reicht nicht aus, um das krude Ende, die vielen losen Fäden und die konfuse Erzählstruktur wett zu machen.