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  • Green Room

    Green Room

    ★★★

    Punks vs. Nazis in einem räumlich begrenzen Setting klingt nach klaustrophischem Thriller mit politischer Durchschlagskraft. Saulniers GREEN ROOM fehlt letzteres; gewollt oder ungewollt: das vorhandene Potenzial der Geschichte lässt der Regisseur liegen und liefert wenigstens einen meistens effektiven wie spannenden Thriller mit austauschbaren Figuren, dem leider beim unspektakulären Finale die Luft ausgeht. In einem gehe ich mit dem Film und seinen Protagonisten konform: NAZI PUNKS FUCK OFF!!

    Mehr Worte dazu gibt's bei Allesglotzer

  • Nightmare Beach

    Nightmare Beach

    ★★★

    Schon kurios: mein neun Jahre altes Review gibt kund, dass ich den Film schon bei der Erstsichtung spaßig fand. Über die Jahre machte meine Erinnerung aus Umberto Lenzis Slasher mit geringen Gialloelementen (ein schwarzer Helm und schwarze Motorradhandschuhe lassen für mich das Ding nicht komplett als reinrassigen Giallo durchgehen) ein fades Filmerlebnis. Die Zweitsichtung machte dafür wieder Spaß. Vollkommen darauf bemüht, wie eine US-Produktion zu wirken, ist NIGHTMARE BEACH ein Slasher mit Beach-Movie-Anleihen, immer auf die frivol gemeinten Sexklamotten der…

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  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

    Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

    ★★★★½

    Eigentlich ist THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI sattsam bekanntes Indie-Erzählkino, welches sich eine längere Episode aus dem Leben der Protagonisten krallt und dem Zuschauer behutsam erzählt. Das ist auch der einzige Kritikpunkt (lässt man mal die für mich zwar nachvollziehbare, aber auch konstruiert wirkende Wendung von Dixon zum Guten hin außen vor) an diesem ansonsten wunderbar einfühlsam erzählten Film, der selbst kleinste Nebenfiguren fühlbar darstellt. Abgerundet wird das ganze mit großartigen schauspielerischen Leistungen, allen voran Frances McDormand, die zurecht den Oscar für ihre Leistung bekommen hat. Wonderful.

  • The Descent

    The Descent

    ★★★★

    Horrorctober 2018

    Über all die Jahre hab ich vergessen, wie gut Neil Marshalls THE DESCENT eigentlich ist. Seine leider wie ihre männlichen Epigonen recht eindimensional gezeichnete Frauengruppe (bis auf Hauptfigur Sarah) wird vom Briten in einen mitreißenden Mix aus Survival-Thriller und Monster-Horror geschickt, der in seiner intensiven Inszenierung und der wunderbaren Ausleuchtung auch heute noch nahezu perfekt funktioniert. Man schaut gerne über die Schwächen, die manchmal zu hektische Art in der zweiten Hälfte, der angesprochenen geringen Charakterzeichnung und den nüchtern…