Mutant Girls Squad ★★★½

Es gab eine Zeit, da waren bestimmte japanische Filme in der deutsch sprachigen Horrorszene sehr beliebt. Es waren Filme voller Blut und Gewalt und Japan hat geliefert. Einer der aus dieser Welle an japanischen Schulmädchen Splatterfilmen surfte war Mutant Girls Squad. Doch dieser Spielfilm bietet mehr als man denken könnte.

Alleine schon hinter der Kamera geben sich drei Regisseure die Klinke in die Hand und führen bei den drei Kapiteln Regie und man erkennt den Stil sehr gut wieder. Alleine schon das erste Kapitel wo Tak Sakaguchi Regie führt. Man erkennt seine Vorliebe für Martial Arts und alles ist hier auf Tempo und Action aus. Rin wenn sie los gelassen wird, verprügelt und zerstückelt hier die Gegner. Schon hier gibt es diesen typischen Humor. Da wird eine Frau solange zerstückelt bis nur noch ein klumpen Fleisch überig ist und dieser sieht aus wie ein Leib Brot. Solche visuellen Gags gibt es immer wieder in Mutant Girls Squad.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Coming of Age und Superhelden Origin Story. Rin wird in der Schule gemobbt, auch an ihrem 16. Geburtstag. Ihre Eltern wollen ihr aber noch was sagen. Durch einem Zwischenfall in der Schule erfährt sie schon, dass sie eine Hilko ist. Die Eltern werden von den Bösen getötet und Rin dreht durch, sie trifft aber auf eine Gruppe von Mädchen. Hier wird sie trainiert für ihre Rache. Man merkt sehr schnell, dass der Film mit der Genreformel spielt und uns neben all der Gewalt auch eine Geschichte von Freundschaft und Menschlichkeit erzählt.

Mutant Girls Squad ist eine interessante Produkton, irgendwo zwischen Coming of Age, Martial Arts, Ero Guro und Körperhorror angesiedelt.