• Viy

    Viy

    ★★★★

    Schönster Vodka-Film?

  • Alone Against Terror

    Alone Against Terror

    ★★★★½

    Mein erster Franco und mich hat der total abgeholt. Eine Spukgeschichte am hellichten Tag und in gleißender Sonne in einem eher brutalistischen Appartementkomplex - das habe ich so gegen den Strich auch noch nicht gesehen. Es gibt einige tolle visuelle Einfälle und die zwei Tanten als geifernde Hexen waren eh Favoriten.

  • Cross of Love

    Cross of Love

    ★★★★½

    Die melodramatischen Daumenschrauben weiß dieser pulpig erzählte finnische Film stets enger zu drehen. Das Schicksal bahnt sich seinen Weg bis zum bitteren Ende und jede Erhöhung des Geschehens wirkt lächerlich und herzzerschmetternd zugleich. Außerdem ist Leuchtturm-Kalle in der Einsiedler-Top-3 der Filmgeschichte.

  • Bare, Hot and Pure

    Bare, Hot and Pure

    ★★★

    Ich weiß jetzt mehr über Tahiti und Schweden. Dank eines Sprechers, der mich ab Sekunde 1 ganz ohne ideologische Agenda und auf Augenhöhe über die Bräuche und Kultur in beiden Ländern informiert hat. Manchmal schwieg der Sprecher. Aber nur, damit ich ganz in Ruhe die körperlichen Eigenheiten der weiblichen Landsleute studieren konnte.

  • The Belle Starr Story

    The Belle Starr Story

    ★★★

    Sicher ist jede Großaufnahme von Elsa Martinellis Gesicht und Augen eine Offenbarung. Auch das Gegenüberstellen ihres harten, berechnenden Blickes zum manischen Verhalten der Männer zeigt ein schönes emanzipatorisches Potenzial. Aber der nicht enden wollende Juwelen-Heist in absoluter Stille und Dunkelheit hat mich in seiner Tristheit gebrochen...

  • The Devil's Honey

    The Devil's Honey

    ★★★½

    Die vielschichtige Erzählung von Abhängigkeit und Liebe in einer sadomasochistischen Beziehung, die Trauerarbeit durch Verwandlung vom Sub zum Dom, Orgasmus durch Saxophon-Schallbecher, die traumwandlerische Sepiafärbung der Bilder - es konnte mich alles nicht so richtig abholen. Film trotzdem was besonderes, nur nichts für mich.

  • Omicron

    Omicron

    ★★★★½

    Renato Salvatori, schon gestern jünger als Ralf in JOLANDO gesehen, ist hot as fuck und dominiert mit seiner Körperlichkeit den Film. Wie er spielt, dass eine feindliche außerirdische Macht seinen toten Körper wieder zum Leben erweckt und alle motorischen Fähigkeiten neu erlernt, ist großes Slapstick-Kino. Die wunderschön naive Kapitalismuskritik wird mit einigen derben Pointen, einer schmissigen Handlung und hintergründigen Bildkomposition unterlegt.

  • Che cosa sono le nuvole?

    Che cosa sono le nuvole?

    ★★★

    Dafür bin ich zu wenig Bildungsbürger.

  • White Pop Jesus

    White Pop Jesus

    ★★★½

    Zu wenig Diskofunk, zu viel neues Testament. Trotzdem habe ich jede wache Minute entweder mitgewippt oder den Kopf ungläubig geschüttelt.

  • Dog Lay Afternoon

    Dog Lay Afternoon

    ★★★★

    Ich fand den Film tatsächlich einfach nur schön, traumwandlerisch, surreal. Der ganze Hundeschweinskram konnte das nicht trüben. Ob das mehr über mich oder den Film aussagt...?!

  • Toxic Love

    Toxic Love

    ★★★½

    Eine radikale Fühlbarmachung der fortwährenden Suche von Junkies nach dem Geld für den nächsten Schuss, dem Schuss, dem Geld für den nächsten Schuss, dem Schuss, dem... Seine repetitive Qualität verliert der Film gegen Ende, da die Konvention nach Zuspitzung verlangt.

  • Jolanda, the Daughter of the Black Corsair

    Jolanda, the Daughter of the Black Corsair

    ★★★½

    Ein sehr zackiger Mantel-und-Degen-Film. Der Gender-Bender-Aspekt hätte noch etwas mehr Sleaze vertragen können. Aber der Sprung, Leute, so einen Sprung habe ich noch nie gesehen. Was für ein Sprung! Also wirklich... Jemand, der so springt, unglaublich! Nein, also einfach so runtergesprungen. Toll!