Fuego

Fuego ★★★½

Es wäre eine Schande, würde ich Isabel Sarli nur auf ihre äußerlichen Reize reduzieren, denn sie reibt sich eben nicht marktschreierisch 90 Minuten lang nur ihre Brüste, sondern verkörpert (im wahrsten Sinne des Wortes) ihren nymphomanischen Charakter mit einer Inbrunst, Glaubwürdigkeit und Tragik, daß es einem schon mal einen kalten Schauer über den Rücken die Arme herunter jagt. Dem entgegengesetzt wurde ein brachial, einfach nur schön klingender Soundtrack irgendwo zwischen argentinischem Tango und Italo-Western. Schade, daß der Film zu dieser Geschichte manchmal etwas schlampig und am Ende gar holprig geraten ist.