Baywatch ★★½

Vorweg: meine Grundlage für den Film war ein Very Long Island Ice Tea auf nüchternen Magen nach einem Tag ohne feste Nahrung. Das und meine extrem niedrigen Erwartungen waren wohl Grund dafür, dass ich mich viel mehr amüsiert habe, als vermutlich angebracht war.
Schuld daran waren vor allem Dwayne Johnson und Zac Efron, die gewohnt selbstironisch ihre mittlerweile etablierten Stereotype abspulen, wobei Johnson Efron mehr Spitznamen an den Kopf knallt, als Dr. Cox J.D. in einer gesamten Staffel.
Die Handlung ist durchaus vernachlässigbar und erinnert (wie im Film selbst angemerkt) an eine absurde TV-Serie - Baywatch eben.
Und auch wenn der Film ein paar Penis-Witze zu viel hat, und er zwar in die selbe Kerbe schlägt wie 21 Jump Street, diesen aber nie erreicht: was hat man sich von der Verfilmung einer 90er-Serie, die damals schon von ihrer Trashigkeit gelebt hat, ernsthaft erwartet? Mehr als eine überspitzte Parodie wäre aus diesem Stoff vermutlich auch nicht rauszuholen gewesen.
6/10 angeheiterte Schwimmbojen