Godzilla vs. Kong

Godzilla vs. Kong ★★★½

Aufs Fressbrett in neongetränkten Bildern

Ich bin ja wahrlich kein Fan von dem Vorgänger Film Godzilla: King of the Monsters.
Dumm, langweilig und Charaktere, die einem egaler nicht sein könnten. 
Wäre auch alles verzeihbar gewesen, wenn die Action passt und die Story nur als Verschnaufpause dient. 
Die Kloppereien waren aber (wie so oft) sehr unübersichtlich (Nachtmodus inklusive) und kein Genuss für meine Augen.
Da gefiel mir der 2014er Godzilla von seiner ganzen Art wesentlich besser.
Nun sind wir also bei Godzilla vs Kong angekommen. 
Okay, die Charaktere sind auch hier komplett zu vernachlässigen. Gerade am Anfang nimmt die Story um die menschlichen Protagonisten auch zu viel Zeit von der Uhr. 
Der Plot um Paper Boi und Eleven (Serienfans wissen Bescheid) war genau wofür da...? 
Der Antagonist...den habe ich direkt wieder vergessen. 
Ach ja, Skarsgard und Chandler waren auch (wieder) mit dabei. 
Einzig die kalkulierten emotionalen Momente zwischen Jia und Kong konnten mich weitestgehend abholen. 
Zusammengefasst: Die Story rund um die menschlichen Figuren war mal wieder schwach aber auch bei weitem nicht so furchtbar lästig wie bei King of the Monsters.
Den Score von Junkie XL will ich auch noch kurz erwähnen. Der hatte ein paar starke Momente wirkte aber auch manchmal merkwürdig deplatziert. 
Jetzt werfen wir aber mal allen Ballast von Bord und kommen zum Wesentlichen. 
Meine Fresse gibt es dort auf die Fresse! 
Ich habe mich einfach nur daran ergötzt, wie sich zwei Bestien die Seele aus dem Leib prügeln. Visuell gibt es bei diesem CGI Schwergewicht überhaupt nichts zu meckern. 
Dieser Teil weiß genau was er sein möchte.
Ein einfach gestrickter, geradliniger Monster-Action-Spaß. Manchmal kann es so einfach sein.
Schön brachial und vor allen Dingen übersichtlich! Endlich sieht man mal etwas und die Kämpfe werden einem nicht durch eine dunkle Nacht verdorben. 
Also...Gehirn aus und das Spektakel auf der Leinwand genießen...würde ich jetzt eigentlich schreiben.
Der einzige Wermutstropfen.
Dieser Film muss eigentlich auf der größtmöglichen Leinwand gesehen werden.
Das blieb uns leider vergönnt.

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