Luzifer

Luzifer

Morgen starten wir "Luzifer" in ausgewählten Kinos.

Spielortliste: www.cinemaobscure.org

"Ein wilder Alpentrip vom Österreicher Peter Brunner. Das Weirdo-Kino, für das seine Förderer bekannt sind (Ulrich Seidl hat den Film produziert, Michael Haneke hat Brunner ausgebildet) wird von Brunner visuell auf eine richtig schmucke Stufe gebracht. In seiner Konsequenz gnadenlos und mit sehr verstörenden Protagonistinnen und Protagonisten, bläst einen den Film weg wie starker Fön." (Roland Meier, Outnow)

"LUZIFER ist starkes, metaphysisches Horrorkino, das selbst in Zeiten von „elevated horror“ wie den Produktionen des Studios A24 (z.B. „Hereditary“ oder „Midsommar“) kühn und imposant erscheint. Kein Film, der Spaß macht, aber einer, den man lange nicht vergisst." (Peter Osteried, programmkino.de)

"Brunner erzählt von der langsamen Verfinsterung einer Welt in Form eines assoziativen Reigens, in dem die Bilder und die filigrane Musik des Kanadiers Tim Hecker mitreißend zusammenwirken. Man denkt an die Narren eines Werner Herzog, die gegen die Zumutung einer entzauberten Welt aufbegehren. Manchmal schwelgt die Kamera auch in den alpinen Bergpanoramen und Wolkenspielen wie in einem Film von Terrence Malick. Mit dem feinen Unterschied, dass es in Luzifer keine Idee der Gnade mehr gibt, sondern nur Ausbeutung und Wahnsinn." (Dominik Kamalzadeh, Der Standard)

"LUZIFER ist ein Grenzgang zwischen Trash und Arthouse. Auf atemberaubende Bilder folgt mitunter Leerlauf. Manchmal hat man den Eindruck, als hätten sich Andrej Tarkowski und Christoph Schlingensief die Regie geteilt. Auf jeden Fall aber lässt einen dieses monströse cineastische Stillleben nicht gleichgültig. Ein provokatives Meisterwerk." (Manfred Riepe, epd Film)

"Niemand inszeniert den Abendhimmel so schön und gruselig wie Peter Brunner. Das düstere religiöse Schauermärchen Luzifer betört mit Landschaftsaufnahmen rund um eine einsame Alm." (Martin Gobbin, critic.de)

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