• Boys from County Hell

    Boys from County Hell

    ★★½

    Den würde ich dann doch zu den eher schwächeren Überraschungsfilmen zählen. Er war schon ganz ok, und bot den einen oder anderen witzigen Moment, wobei insbesondere die erste Pfählung für mich hervorstach. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich mich mit ihm aber doch ein bisschen gelangweilt, bzw. wollte der Humor für mich teilweise nicht so recht zünden. Sobald es so richtig schön blutig wird, dreht er dann langsam auf, wobei ich den Mittelteil als am stärksten einschätzen würde, während der…

  • Bloody Oranges

    Bloody Oranges

    ★★★★

    Den Einstieg fand ich noch ein bisschen mühsam, z.B. die Diskussionen innerhalb der Tanzbewerb-Jury. Ich weiß, dass es solche Menschen wie den älteren Kerl gibt, und es dem Regisseur nicht etwa darum geht, deren Meinung zu unterstützen, sondern sie vielmehr kritisiert. Trotzdem, vielleicht auch mit den ganzen aktuellen Covidioten und Konsorten, muss mir sowas nicht auch noch in einem Film begegnen. Generell tat ich mir einige Zeit lang schwer, Sympathieträger ausfindig zu machen. Der Finanzminister, aber auch der Anwalt (auch…

  • The Power

    The Power

    ★★★½

    Ich mag Gruselfilme ja generell; und wenn sie dann so wie "The Power" darüber hinaus auch noch etwas zu sagen haben, umso besser (nicht, dass dies zwingend Grundvoraussetzung wäre, aber schaden tut's sicher auch nicht). Die Message hier war jedenfalls sehr "gefällig" (so dies wenn es um Kindesmissbrauch geht jemals das richtige Wort sein kann), und ich mochte auch, wie man sich dem Thema hier genähert hat, mit der Verbindung zwischen Val, Gale und Saba, die einem gemeinsamen Trauma entstammt,…

  • Beyond the Infinite Two Minutes

    Beyond the Infinite Two Minutes

    ★★★★

    Der hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Gut, ok, man merkt ihm teilweise bei der Ausstattung (die Waffen der "Polizisten" am Ende) als auch der Bildqualität (wurde doch mit Handykamera gedreht) die geringen finanziellen Mittel die zur Verfügung standen an. Zudem kommen die Figuren teilweise – aufgrund des Konzepts fast zwangsläufig – ein bisschen zu kurz. Davon abgesehen war der aber einfach nur phantastisch, angefangen bei der originellen Grundidee, über den weiteren, cleveren Verlauf der Handlung, bis hin zur absolut…

  • The Wolf

    The Wolf

    ★★★

    Zuerst einmal muss man festhalten, dass der wirklich sehr schön restauriert wurde; man könnte fast meinen, der wäre gestern gedreht worden. Aber auch der Film an sich hat mir gut gefallen. Insbesondere der Einstieg war sehr stimmungsvoll; aber auch die Szene kurz darauf im Wald war stark. Nicht zuletzt aufgrund des Settings, aber auch mit der Ausstattung sowie der Atmosphäre, fühlte ich mich an die Hammer-Filme der 50er und 60er erinnert, was mir ausgesprochen gut gefiel. Leider aber schleichen sich…

  • Coming Home in the Dark

    Coming Home in the Dark

    ★★½

    Der hat das Problem, dass er seinen dramatischen Höhepunkt bereits nach fünfzehn Minuten erreicht. Das Picknick war ungemein spannend, mitreißend, und letztendlich erschütternd. Nur konnte ab dem Punkt dann irgendwie nichts mehr kommen, was das noch übertroffen hätte. Schlimmer noch, war mir sogar relativ egal, was mit den beiden danach noch passiert. Das sorgte, zusammen mit einer generell jetzt nicht unbedingt immer sonderlich ereignisreichen Autofahrt, dann doch für ein paar Längen. Falls es zudem die Absicht gewesen sein sollte, durch…

  • Teddy

    Teddy

    ★★½

    This review may contain spoilers. I can handle the truth.

    "Teddy" bietet einige interessante und vielversprechende Ansätze, ein paar witzige Szenen, sowie echt coole und effektive Body-Horror-Momente (die Zunge, der Nagel, und insbesondere das Auge!). Leider aber springt er tonal ziemlich herum. Er beginnt recht locker-witzig und vermeintlich als Komödie, dafür wurde es mir in weiterer Folge aber dann doch deutlich zu düster, ernst und deprimierend. Was davor geschah, wäre teilweise schon schlimm genug gewesen, aber insbesondere mit dem Massaker am Ende tat ich mir enorm schwer – umso mehr,…

  • Hunter Hunter

    Hunter Hunter

    ★★½

    Der war vom Setting, dem Konzept und den Figuren her grundsätzlich sehr spannend, ich tat mir nur mit der Entscheidung von Mersault enorm schwer, nach dem Fund nicht gleich die Behörden zu verständigen (ich weiß, man versucht es, mit seiner Persönlichkeit zu erklären, für mich wirkt es nur halt trotzdem konstruiert), oder zumindest seine Frau vorzuwarnen, dass offenbar ein Serienmörder im Wald sein Unwesen treibt. Und letztendlich hängt alles, was in weiterer Folge passiert, von dieser (für mich) unlogischen und…

  • Caveat

    Caveat

    ★★½

    Der war ok. Er schien lange Zeit nicht zu wissen, ob er nun ein bodenständiger Thriller oder doch ein übersinnlicher Horrorstreifen sein will. Das Setup mit dem freiwilligen Anketten an diese Zwangsjacke muss man auch erst mal schlucken können (was mir alles andere als leicht viel). Das mit der Amnesie wirkte nicht nur ziemlich konstruiert, sondern wurde vom Film auch verdammt schlecht (da viel zu spät) vermittelt. Vor allem aber fragt man sich am Ende unweigerlich, warum Moe Isaac denn…

  • After Blue (Dirty Paradise)

    After Blue (Dirty Paradise)

    ★★½

    Also dafür, dass ich mich in "After Blue" doch ziemlich hingezittert habe (ich war schon nicht der größte Fan von Bernard Mandicos vorherigem Film "The Wild Boys", und vor allem die 130 Minuten lange Laufzeit – nicht zuletzt im Hinblick, als mir im heurigen SLASH schon einige deutlich kürzere Filme viel zu lang und zäh vorkamen, schreckte mich ab. Da jedoch eine 3-stündige-Lücke jetzt auch nicht sehr charmant gewesen wäre, und das Parallelprogramm nicht wirklich verlockender klang, gab ich ihm…

  • A Pure Place

    A Pure Place

    Mit dem Tat ich mir von Anfang an enorm schwer. Es war irgendwie – insbesondere zu Beginn – alles so gekünstelt, so theatralisch und so aufgesetzt. In weiterer Folge störte ich mich insbesondere an der Art und Weise, wie mit Irina eine um die 13 Jahre alte Hauptfigur sexualisiert wird. Die anderen Nacktszenen wirkten auch sehr überflüssig und trotz auch nackter Männer sehr male-gazy. Und bei der Elysion-Szene war's dann endgültig vorbei. Da wusste ich echt nicht, ob ich lachen…

  • Gaia

    Gaia

    ★★½

    "Gaia" ist vom Setting her alles andere als uninteressant, und baut vor allem im ersten Drittel, sowie dann in einzelnen Momenten wie dem Angriff des "Waldes" auf die Hütte, eine nette Spannung auf. Zudem fand ich die Pilzmenschen verdammt gut umgesetzt, und die Idee generell sehr beängstigend. Allerdings ist es schon bezeichnend, dass wir nach dem Screening gleich mehrere Filme (oder Spiele) herunterrasseln konnten, an die uns "Gaia" doch teilweise erinnert hat. Zudem war da in meinen Augen, trotz der…