High Life ★★★★½

Gesehen beim Cologne Filmfestival

High Life Regisseurin Claire Denis scheint nicht an die Menschheit zu glauben, denn auch in neuem Lebensraum bleibt der Mensch voller psychischer Probleme, egoistischer, triebgesteuerter Macht, die der Natur zuwider handelt. Denis versteht es, intensive Szenen an vollkommene Ruhe zu reihen, die Brutalität der Menschen, umgeben von Selbstgeschaffenem und daneben die Ruhe der Natur.
Ganz nebenbei schafft sie einen beeindruckenden Beitrag zu der aktuellen Debatte um Gleichberechtigung und manipuliert gekonnt die Emotionen der Zuschauer. High Life ist böse und gut, ist aufwühlend und beruhigend, doch in erster Linie zeigt er die Problematik der Existenz des Menschen, der sich zu weit entwickelt hat, um sich den gesunden Naturzustand eingliedern zu können. Auf der Erde ebenso wie auf jedem Planet, der noch bevölkert werden wird. Das scheinen am Ende auch die Figuren zu verstehen. #ffcgn


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