Requiem for a Dream ★★★★½

Einmal gesehen und nie wieder. Es gibt nur wenige Filme, die zu Lieblingsfilmen werden, die man aber kein zweites Mal schauen will. Neben Dancer in the Dark und Irreversible ist bei mir auch Requiem for a Dream einer dieser Filme. In einem Zeitraum von drei Jahreszeiten erzählt dieses Meisterwerk von verschiedenen Personen, die durch Drogensucht jegliche Träume in ihrem Leben zunichte machen. Illegales Heroin ebenso wie legale Abnehmpillen. Requiem for a Dream ist eine schreckliche Tragödie über den durch TV-Programm und Werbung vorgegaukelten amerikanischen Traum, der ebenso ein Traum bleibt, wie die Zukunftsvisionen im Heroin-Rausch. Der Film ist Horrorfilm, Psychothriller und Sozialdrama in einem, ist handwerklich auf höchstem Niveau und der Umgang mit dem Thema Drogen war selten so abschreckend und einprägsam. Aronofsky hat einen Film geschaffen, den man kein zweites Mal schauen möchte. Auch hat er einen Film geschaffen, den man kein zweites Mal schauen braucht, weil er sich für immer ins Gedächtnis brennt.

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