Black Panther: Wakanda Forever

Black Panther: Wakanda Forever ★★★★

This review may contain spoilers. I can handle the truth.

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Es war sicher keine leichte Aufgabe, den Verlust von Hauptdarsteller Chadwick Boseman in dem von ihm einst angeführten Sub-Franchise zu verarbeiten. Doch Regisseur Ryan Coogler gelingt dies, denn er projiziert diese Verarbeitung genau auf die Person, die für uns nun zur neuen Heldin werden muss und selbst mit ihrem Verlust und ihrer Trauer klarkommen muss und dabei das Publikum mitnehmen kann. Helfen kann dabei das immer noch breit aufgestellte Ensemble schwarzer Darsteller:innen, allen voran die immer grandiose Angela Bassett.

Aber es ist nicht alles Vibranium, was glänzt [Achtung, leichte Spoiler voraus]: Gerade die Einführung von Ironheart wirkt streckenweise wie ein überhastet rangeflanschter Fremdkörper, dessen Entwicklung am Ende auch gleich mal wieder resettet werden muss, offenbar damit sie in der eigenen Serie noch als normales Genie funktionieren kann. Und auch das kurze Gastspiel von Ross und de Fontaine dreht sich größtenteils auf der Stelle. Vieles davon hätte ehrlicherweise in Post-Credit-Szenen gehört, denn es wird damit nicht der eigene Plot des Films, sondern nur irgendetwas strategisch für andere Filme oder Serien in Stellung gebracht. Geht das wirklich nicht eleganter, K.E.V.I.N.?

Aber bei der eigentlich Mid-Credit-Szene hatte ich dann aber doch etwas Pipi in den Augen …

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