Dune

Dune ★★★★

Lange hab ich nicht mehr den Begriff epochal verwendet, aber hier kann man den ruhig mal wieder auspacken.

Im Jahr 10191 herrscht ein unerbittlicher Kampf zischen den Adelshäusern Atreides, Harkonnen und Corrino. Besonders um den Wüstenplanet Arrakis denn dort gibt es das seltene Gewürz Spice womit man seine mentalen Fähigkeiten weiterentwickeln kann. Jetzt ist es aber an der Zeit für den jungen Paul Atreides die Macht zu übernehmen, nur um schnell in einer Verschwörung zu landen, welche Zweifel an seinem Ruf als Messias aufkommen lassen.

Mit Denis Villeneuve hätte man eigentlich keinen besseren finden können, denn all seine stärken wie Worldbuilding , langsame Erzählung und große Schauwerte gibt es hier massenweise zu betrachten.

Als Hauptrolle dann noch den Alleskönner Timothée Chalamet und rund herum dann noch ein Ensemble mit Rebecca Ferguson, Oscar Isaac, Jason Momoa, Stellan Skarsgård, Josh Brolin, Javier Bardem, Dave Bautista, Zendaya etc...

Man muss aber ganz klar sagen, dass manche von den Darstellern wahrscheinlich bewusst recht wenig Screentime haben, da der Fokus dann im zweiten Teil größer wird.

Inszenatorisch bleibt es also Top gerade der Soundtrack ballert aus allen Boxen und hinzu kommen noch Computereffekte, die man stellenweise kaum war nimmt. Na ja gut, die Würmer hebt man sich in ihrer vollen Form für später auf und hingegen der Lynch Version fand ich diese ehrlich gesagt nicht so gelungen. Das liegt aber nicht an den Effekten, sondern eher am Design.

Außerdem merkt man die rund 2:30 Stunden wirklich kaum und alles vergeht wie im Fluge ohne wirkliche Längen. Im Gegensatz zur 80er Version hat man allerdings deutlich weniger Erklärungen und man wird quasi direkt ins Geschehen geschmissen.

Fazit: Das Spice muss fließen!

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