Mamma Mia! Here We Go Again ★★★

This review may contain spoilers. I can handle the truth.

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Mamma Mia ist genau das, was es sein will und soll – nicht mehr, aber das besonders gut. Natürlich trieft dieser Film vor Kitsch, natürlich arbeitet die Story mit Mustern und Klischees, die wir alle so schon tausend Mal gesehen haben, und natürlich sind Musical-Filme, die ganz im Stil eines Musicals gehalten sind, immer ein bisschen seltsam, wenn plötzlich Dinge, die so leicht gesagt werden könnten, mühsam besungen werden.

Aber: Dieser Film weiß die ganze Zeit sehr genau, was er ist – und geht mit einem doppelten Augenzwinkern damit um. Und oh man, das tut ihm so gut! Ich habe gelacht, geweint, Figuren gemocht, gewippt und gesungen, und mich über den Ausgang gefreut wie ein Baby darüber, wenn der Onkel das Lied singt, dass er jedes Mal singt, wenn er zu Besuch kommt. Es war ein bisschen wie nach Hause kommen. Ein Gute-Laune-Kinoabend mit Herz!

Meine Highlights:
- wie es einfach total normal ist, dass Cher und der 10 Jahre jüngere Andy Garcia ein Paar waren/werden
- überhaupt, Cher!!!! <3
- die wunderbar selbstironische und übermütige Titanicszene mit Stellan Skarsgård und Colin Firth
- dass Pierce Brosnan diesmal nicht (so viel) singen musste
- das Duo Rosie und Tanya (Christine Baranski ist mein Spirit Animal!)
- die hellenisierte Version von „Kisses of Fire“ 

Also ich hatte Spaß. Merkt man, oder? ;)

becci*_: liked these reviews