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  • The White Diamond

    The White Diamond

    ★★★★½

    Ich liebe Werner Herzogs Dokumentationen, weil sie so wunderbar unkonventionell sind, Herzog nie den Fokus auf das Vermitteln von Wissen, sondern stets auf das Einfangen uns fremder Kulturen und die Lebensphilosophien exzentrischer Träumer legt. "The White Diamond" mag dabei nicht seine bekannteste, aber die mir liebste Doku Herzogs sein, in der er wieder einmal die Schönheit in den kleinen Dingen findet.

    Erzählt wird die Geschichte eines skurrilen britischen Ingenieurs der mit Hilfe eines mit Helium befüllten Luftschiffs über den Regenwald…

  • I Am My Films: A Portrait of Werner Herzog

    I Am My Films: A Portrait of Werner Herzog

    ★★★★

    Werner Herzogs Blicke kreisen umher. Er weiß nicht, was er sagen soll, möchte das Gespräch abbrechen, nachdem er ungewohnt in sich gekehrt über die Einsamkeit seiner Jugend berichtet. Er war allein im Sudan und Ägypten, auf der Flucht vor allem, vermutlich aber vor allem vor sich selbst, wirkt nachdenklich, zögernd. "I Am My Films" ist merkwürdig, immer wieder werden beinah banale Zwischensequenzen eingeblendet, Herzog in alltäglichen Konservationen mit Freunden (?), dann Filmausschnitte, später wieder das Interview gezeigt. Cut. Er möchte…

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  • The 400 Blows

    The 400 Blows

    ★★★★★

    Beim Blick aus meinem Fenster sah ich nicht viel mehr als die Spitze der großen Eiche, von der sie im regelmäßigen Abstand davon flogen, hinein in die Freiheit, die ich in diesen Tagen so händeringend zu suchen begann. Es war eine Zeit in der ich weitestgehend unbeschwert die Tage verstreichen ließ, auch wenn ich wahrzunehmen lernte, wie sich die Umstände zunehmend änderten.

    Die Beziehung meiner Eltern war kalt geworden, so sehr, dass sie nur noch selten gemeinsam Zeit im trauten…

  • Come and See

    Come and See

    ★★★★½

    Erste Gedanken heute Nacht, gegen 2 Uhr, unmittelbar nachdem ich den Film sah, in 272 Zeichen:

    "Gerade "Komm und sieh" gesehen.

    Was mache ich jetzt mit mir, dieser Nacht und überhaupt wer bin ich?
    Wo bin ich die letzten zweieinhalb Stunden gewesen und wie definiere
    ich jetzt mein Filmverständnis? Was ist rational greifbar und wie drücke
    ich das nicht greifbare aus?"

    Das ist der Punkt an dem ich jetzt, 12 Stunden später, immer noch stehe.