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  • Suspiria

    Suspiria

    ★★★★

    mit seiner, in den nassgrauen und todtraurigen berliner dauerherbst von 77 verlegten neuauflage, setzt luca guadagnino einen film in die welt, der mit beängstigender körperlichkeit und irrem sounddesign ein farbloses bild von scham und schuld malt. dazwischen wird getanzt und gestorben - beides so kunstoll wie selten zuvor.

    von beginn an ist klar, dass wir hier einen anderen film als das original sehen, wofür ich dankbar bin, schließlich kann ich jederzeit zu dem film greifen, der die farbe rot erfunden…

  • The Girl with All the Gifts

    The Girl with All the Gifts

    ★★★★

    eher zu den durchgenudelten genres gehören die schlurfkollegen namens zombies, die aber trotzdem immer mal wieder teil von filmperlen werden dürfen (“train to busan”, z.b). eine solche ist ebenfalls dieser britische versuch „the last of us“ als film aufzuziehen (auch wenn das nie behauptet wird).

    in der nahen zukunft gibt es zwei arten von durch parasitäre sporen mutierte menschen. die erste generation wird direkt zu rasend wütigen zombies, die zweite (alle kinder) leben ein normales leben, geraten aber durch den…

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  • It

    It

    ★★★½

    Das Wichtigste vorweg: Bill Skarsgård ist ein hervorragender Pennywise, spielt den geifernden, sabbernden und manischen "Clown" effektiv und verhält sich zu Tim Currys Version tatsächlich eher wie Ledgers Joker zu Nicholsons.

    Die bekannte Story wird stilsicher, wenn auch überraschungsarm erzählt, lebt vor allem von der wunderbaren Chemie der durch die Bank überdurchschnittlich guten Teenie-Schauspieler. Das World Building ist exzellent, die Figuren zielsicher eingeführt und erzählt, die Bedrohung durch die Kleinstadt in vielen kleinen Szenen deutlich, die allesamt einen treffenden Look…

  • The Cloverfield Paradox

    The Cloverfield Paradox

    ★★

    Demnächst im Kino: Meine alten Tagebücher, in die ich vorhin ein Monster gekritzelt habe: "The Cloverfield Diaries."

    Was für ein Murks. Ödes Geplenkel, lahme Figuren, lahme Idee, lahmes alles. Dass Paramount den Film an Netflix abgegeben hat, ist mehr als verständlich und eine gute Entscheidung gewesen. Alles, was nicht im Originaldrehbuch stand, ist so eindeutig zu identifizieren, das können sie doch kaum ernst meinen. Lane habe ich gemocht, weil der eigentliche Film (bis auf das Finale) spannend und beklemmend als Kammerspiel funktioniert hat. Das hier ist einfach boring.