Birds of Prey (and the Fantabulous Emancipation of One Harley Quinn)

Birds of Prey (and the Fantabulous Emancipation of One Harley Quinn) ★★

Auf der einen Seite ist das eine erfrischend andere, sehr humorbetonte Herangehensweise für eine Comic-Verfilmung im DC-Universum, in der Action eher weniger im Vordergrund steht. Wenn es dann aber mal zur Sache geht, dann aber überraschend brutal. Die Optik ist durchaus ansprechend. Auf der anderen Seite frage ich mich was "Birds of Prey" mit Emanzipation zu tun haben soll. Während "Joker" noch einen ernsten, kritischen und ungeschönten Blick auf einen Schurken und seine Motivationen lieferte, verkommt "Birds of Prey" zu einer bunten und überzogenen Farce, in der die Figur der Harley Quinn (ohne Zweifel gut gespielt von Margot Robbie) und ihre Motivationen und Schattenseiten dabei so gut wie gar nicht hinterfragt werden und man nicht das Gefühl hat, hier mit einer wirklichen Antiheldin oder gar einem Bösewicht mitzufiebern. Auch die anderen Figuren sind leider schwach gezeichnet bzw. die von Ewan McGregor klischeehaft überzeichnet und Dialoge und Rhythmus oft daneben.
Fragwürdig aber zeitweise kurzweilig.

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