Princess Mononoke ★★★★★

So, das ist sie nun. Meine erste Review im Rahmen meiner #EveryDayAMovie Challenge.
Ich wollte als ersten Film etwas Besonderes nehmen. Einen Film, der mir viel bedeutet… und da kann es eigentlich keinen anderen Film als „Prinzessin Mononoke“.
Die Filme von Studio Ghibli und insbesondere Hayao Miyazaki haben ein Hauptmotiv, das die jeweilige Geschichte durchdringt. Im Fall von „Prinzessin Mononoke“ ist das Leitmotiv Krieg. Aber nicht nur Krieg als Beschreibung für Schlachten in denen Menschen gegen andere Menschen kämpfen. Auch der Konflikt zwischen Mensch und Natur, Gewalt und Führsorge oder Hass und Verständnis wird als immer wehrender Krieg beschieben.
So sucht Ashitaka eine Möglichkeit den Hass in Form eines Fluches, der sich von seinem rechten Arm aus langsam im ganzen Körper verteilt und ihn umzubringen droht, wieder loszuwerden. Dafür muss er sein Dorf verlassen und in Richtung Westen die ursprüngliche Heimat von Nago, dem zum Dämon gewordene Keiler, finden. In der Hoffnung, dass Ashitaka dort von seinen Fluch geheilt werden kann, trifft er vorm Wald des Waldgottes auf Jiko, der ein Gesandter des Kaisers ist, sowie die Herrin Eboshi und San, der Wolfsprinzessin.
„Prinzessin Mononoke“ zeigt perfekt wie vielschichtig und durchdacht eine Geschichte über Krieg sein kann. Dass es nicht zwingenden einen großen Bösewicht geben muss, der an allem Schuld ist und wenn man ihn besiegt hat, ist alles wieder gut. Dass Charaktere in Filmen geleitet von ihrer Persönlichkeit Entscheidungen treffen und sich so die Handlung ergibt. Dass man Gewalt brutal und schonungslos zeigen kann, ohne das es einen Beigeschmack von Glorifizierung hat.
Einfach alles an diesem Film ist perfekt. Ich kann gar nicht in Worten beschreiben wie sehr ich „Prinzessin Mononoke“ liebe.