Sweet Bean ★★★★★

So. Was soll ich sagen ? Keine 15 Minuten waren vergangen, da ich hatte schon angefangen zu weinen... und dann habe ich ehrlich gesagt bis zum Ende nicht mehr aufgehört.
In „Kirschblüten und rote Bohnen“ geht es einmal um Sentaro-san (Masatoshi Nagase), der mehr oder weniger unfreiwillig einen Dorayaki-Laden führt, und um die herzergreifende Geschichte von Tokue-san (Kirin Kiki).
Tokue-san möchte trotz ihres Alters und ihrer kaputten Hände gerne als Aushilfe im Laden von Sentaro-san arbeiten. Daraufhin entwickeln die beiden ein ganz besonderes Verhältnis, was sich auch positiv auf den kleinen Laden auswirkt. Doch die zwei neuen Freunde haben beide eine schwierige Vergangenheit, die sie einfach nicht in Ruhe lassen möchte...
Eigentlich ist es nichts besonderes, dass ich mal bei einem Film ein paar Tränen vergieße. In der Hinsicht bin ich vielleicht einfach zu emotional..? Aber bei „Kirschblüten und rote Bohnen“ war das irgendwie anders... es passiert eigentlich nur zwei mal etwas wirklich trauriges, aber Kirin Kiki spielt ihre Rolle als herzensgute, naturliebende, alte Frau so authentisch, dass ich immer berührt von ihr war. Sei es wie sie sagt, dass ihr die Bäume im Wind zuwinken oder wie sehr sie sich freut bei Sentaro-san arbeiten zu dürfen oder wie ehrlich interessiert sie verquatschen Jugendlichen zuhört und ihnen davon erzählt, dass sie gerne Japanisch-Lehrerin geworden wäre...
Ich liebe alles an diesem Film.
Jeder, der den noch nicht gesehen hat, sollte das so bald wie möglich zum Beispiel auf Amazon Prime nachholen.
Ich werde den mir bestimmt immer mal wieder ansehen. Ich freu‘ mich auf jetzt schon darauf den nochmal zu sehen.

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