Weathering with You ★★★

Oh man... Ehrlich gesagt bin ich irgendwie enttäuscht...

„Weathering With You“ erzählt die Geschichte von dem 16-jährigen Oberschüler Hodaka Morishima (Sebastian Fitzner), der von Zuhause wegläuft, um sich in Tokyo ein neues Leben aufzubauen.
Dort trifft er auf Hina Amano (Léa Mariage), die mit ihren Gebeten das Wetter beeinflussen kann. Genauer gesagt: Sie ist ein Sonnenschein-Mädchen, das wie der Name schon vermuten lässt die Sonne heraufbeschwören kann.

Ich weiß auch nicht... aber irgendwie ist der Film für mich nur so vor sich hin geplätschert.
Beide Hauptcharaktere fand ich zwar sympathisch, aber ich konnte mit den beiden nicht so richtig mitfühlen. Es gibt glaub‘ ich nur eine Szene mit den Beiden, die ich herzergreifend fand.
Die Musik ist aus der J-Pop Schiene wie das auch schon bei „Your Name“ der Fall war.
Generell hatte ich irgendwie das Gefühl, dass Makato Shinkai hier zu sehr versucht hat seinem vorherigen Hit zu überbieten.
Doch während „Your Name“ schön ausbalanciert ist zwischen Humor, Tragik, Ernsthaftigkeit und Kitsch, wirkt „Weathering With You“ für mich immer zu drüber.

Die Geschichte hat eine märchenhafte Idee, doch leider verliert der sich für mich in zu theatralischen Momenten.
Zudem muss ich gestehen, dass ich das Ende nicht mag.

Vielleicht lag es auch daran, dass ich zu hohe Erwartungen hatte wegen der vielen positiven Reviews und wegen des Vorgängers, den ich wirklich sehr geliebt habe.

3 von 5 Sternen als romantischer Fantasie-Film.

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