Bad Boys for Life ★★★½

17 Jahre mussten wir auf die zweite und wahrscheinlich letzte Fortsetzung der Bad Boys Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett ( Martin Lawrence) warten.  

Wir stehen zusammen. Wir fallen zusammen. Bad Boys fürs Leben.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger beschreibt die Geschichte dieses Films. 

Während Marcus Burnett sich körperlich hat gehen lassen und sich mental auf den Ruhestand einstellt, hat sich „Bulletproof Mike“ gar nicht verändert und mimt immer noch den coolen, aufreißerischen Cop.

Bad Boys for Life erzählt die Geschichte von zwei besten Freunden, die erkennen, dass sie nicht mehr die Jüngsten sind und das eine neue Generation in die erste Reihe tritt. Es geht um Freundschaft, Familie und vom Älterwerden. 

Ob es im Jahr 2020 ein Film, wie Michael Bay ihn uns 2003 präsentiert hat, in die Kinos geschafft hätte, ist fraglich. Die Herausforderung an das neue Regie-Duo ist keine einfache. 

Dennoch: Den Regisseuren Bilall Fallah und Adil El Arbi gelingt es, die von uns Fans so geliebte, witzige Bad Boys Atmosphäre -gepaart mit ausreichend Actionzenen- von Beginn an herzustellen.

Das erste Drittel des Films konstruiert eine fast aussichtslose und komplizierte Geschichte, die schon nach 30 Minuten mit einem Paukenschlag hätte vorbei sein können.

Doch Mike und Marcus schaffen es durch Witz und sehr guter Situationskomik dem Film das zu verleihen, was er und die Saga verdienen: Ein starkes Ende.