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  • Going Clear: Scientology and the Prison of Belief

    Going Clear: Scientology and the Prison of Belief

    Alex Gibney ist auf die langweiligste Art kompetent.

  • Raw

    Raw

    Ein Film über Familie als Ort einer sehr spezifischen gemeinsamen Erfahrung, die nach innen verbindet und nach außen isoliert. Es fließt viel Blut, welches definitiv dicker als Wasser ist.

    Die distanzierten Bilder erzählen immerzu von Einsamkeit, auch und gerade unter Menschen. Einige Einstellungen sind sicher interessant (am Anfang werden Menschen wie Vieh getrieben und scheinen in die Fänge der Massentierhaltung zugeraten), in der Summe bestehen sie zu sehr auf die Andersartigkeit des Gezeigten. Visuell und inhaltlich erinnert vieles an Giorgos…

  • Three

    Three

    Ein Suchbild-Film, bei dem bis zuletzt unklar ist, was eigentlich gesucht wird. Man merkt: Es gibt definitiv einen Plan, vielleicht sogar mehrere Pläne. Etwas ist im Gange. Es liegt nicht am Informationsmangel, dass man nicht erfährt, was.

    Im Gegenteil: Weil To jede Geste gleichermaßen betont, hinter alles ein Ausrufezeichen setzt, und immerzu Menschen durch Kamerafahrten miteinander verknüpft, erstickt man schier in Deutungsmöglichkeiten. Wir lernen das Krankenhaus als Ort der Routine kennen, doch am Ende der Planbarkeit lauert das Chaos. (Und einmal sogar der glückliche Zufall.)

  • Casting JonBenet
  • David Lynch: The Art Life

    David Lynch: The Art Life

    Kickstarter-Projekte erkennt man immer daran, dass sie aus zu wenig Material zu viel Film quetschen. Wenn man in Ermangelung anderer Bilder mehrfach die Aufnahmen der Voice-Overs zeigen muss, dann sollte man eher eine lange Podcast-Folge machen.

  • Alien: Covenant

    Alien: Covenant

    Warum existiert dieser Film?

  • Bleed for This

    Bleed for This

    Der größte Gegner eines Boxfilmprotagonisten steht ihm heute nicht mehr im Ring gegenüber, sondern versteckt sich hinter der Kamera oder schreibt Drehbücher. Weil die traditionelle Aufstiegsgeschichte altbekannt und der Sieg des Underdogs erwartbar ist, werden ihm zunehmend größere Steine in den Weg gelegt. Die Geschichte des Profiboxers Vinny Pazienza (Miles Teller) in Bleed for This, der selbst nach einem Genickbruch wieder in den Ring steigt, nimmt man Regisseur und Drehbuchautor Ben Younger nur aus einem Grund ab: Weil sie wirklich passiert ist.

    Vollständige Kritik bei kino-zeit.de

  • The Discovery
  • Split

    Split

    This review may contain spoilers. I can handle the truth.

    Überraschende Wendung: Der angeblich geglückte Comeback-Film stellt sich als vollkommener Schrott heraus.

    Als James McAvoy angefangen hat, mit seiner lispelnden Kinderstimme zu sprechen, wusste ich: Das wird nichts. Schade, dass nicht eine einzige von Kevins 24 Persönlichkeiten gut schauspielert.

    Jetzt schon einer der ärgerlichsten Filme des Jahres.

  • A Real Young Girl

    A Real Young Girl

    Wieder so ein Film, der sich manchmal anfühlt wie geträumt und wohl davon profitieren würde, wenn er es wirklich wäre.

  • Great Directors

    Great Directors

    Komplett plan- und strukturlos, die schlechtmöglichste Verwendung der eigentlich interessanten Interviews.

  • Love Meetings

    Love Meetings

    "Comizi d'amore" ist vor allem eines: Außergewöhnlich lebendig. Alles wirkt spontan, schnell und lustvoll im sanften Tabubruch. Nie ist vorher klar, in welche Richtung sich ein Gespräch entwickelt. Wer sich als nächstes wie äußert, aus welcher Richtung Widerspruch oder Zustimmung kommen werden, welche Allianzen und Fronten sich bilden. Die Menschen drängen sich in Trauben um die Kamera, als hätten sie nie eine gesehen. In den Interview-Einstellungen ist der Himmel zugestellt mit Menschen.

    Pasolini ist ein intuitiver, geistesgegenwärtiger und empathischer Interviewer.…