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  • Children of Men

    Children of Men

    The Revenant in Dystopia. Wie viele Hürden kann man Menschen in den Weg legen zwischen A und B? Und wie weit kommt man dabei in Flip-Flops?
    Ohne Frage ist das eine der glaubwürdigsten und belebtesten zukünftigen Filmwelten, weil sie nicht um die Figuren herumgebaut zu sein scheint. Die Figuren wirken vielmehr wie hineingeworfen und müssen sich nun hilflos hindurchmanövrieren. Sie sind selbst nur wie ein Nebenschauplatz in diesem unüberschaubaren Trubel und Leid, die ein unabhängiges Eigenleben jenseits der Haupthandlung zu…

  • Dogville

    Dogville

    Ein Wiedersehen als intermediales Dilemma. Nachdem ich in der Zwischenzeit gut ein Dutzend Theateraufzeichnungen gesehen habe, frage ich mich nämlich: Ist ein Film, der wie Theater aussieht, etwas anderes als Theater, das durch Aufzeichnung zu Film wird? Macht das ursprünglich angedachte Medium einen Unterschied, wenn der Zuschauer womöglich gar nicht weiß, dass Dogville nie das Bühnenlicht und Live-Publikum erblickt hat? Innerhalb dieser Zwischengattung ist das, was von Trier da abzieht, jedenfalls weder besonders revolutionär noch auf Augenhöhe mit den großen…

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  • Toni Erdmann

    Toni Erdmann

    Man stelle sich Toni Erdmann auf Französisch vor: eine plumpe Culture-Clash-Komödie. Oder auf Amerikanisch: Ungleiches-Paar-Selbstfindungskitsch mit Moralkeule. Nein, erst die gute deutsche Trockenheit macht Toni Erdmann zu etwas Besonderem, weil sie in ihrer Bescheidenheit nichts vorschreibt. Weder die Lacher, die beiläufig und auf gut Glück erzeugt werden und genauso gut ausbleiben könnten, ohne dem Film sein Fundament zu nehmen. Noch die Identifikation, die durch eine verblüffend exakte Nachahmung des Durchschnittlichen, aber Charakteristischen erzeugt wird und durch die authentische Darstellung. Selten…

  • Age of Cannibals

    Age of Cannibals

    Ein paar Kapitalisten-Arschlöchern dabei zusehen, wie sie Opfer ihres eigenen Überlegenheitsdenkens werden - herrlich.
    Aber so einfach macht es der Film einem dann doch nicht. Die satirische Distanz ist nicht groß genug, als dass man diese Unternehmensberater nicht auch als Menschen wahrnehmen würde (was natürlich auch den genialen Schauspielern zu verdanken ist, die auf dem Grat nicht nur wandern, sondern regelrecht tanzen). Und die Geschlossenheit ihres Weltbildes, die ihr Handeln beinahe glaubhaft rechtfertigt, verblüfft auf den ersten Blick, ist auf…