Razorback ★★★★

Horroctober 2016 Film #5: Russell HIGHLANDER Mulcahys australischer Tierhorror glänzt mit einer spannenden Prämisse und noch besseren Umsetzung. Atmosphärisch wie thematisch zwischen WAKE IN FRIGHT (1971) und PUMPKINHEAD (1988) angesiedelt, überrascht RAZORBACK mit einer für solch schroffes Genrekino erstaunlichen Melancholie und Nihilismus. Kamerafilter sorgen für mehr Röte in den teils atemberaubend schönen Bildern als menschliche Körpersäfte. Mit überzeugenden Tricks, dreckiger Action und ohrenbetäubendem Getöse auf der Tonspur bietet der Film aber genug oberflächliche Reize, um jeden Geschmack zu bedienen. Die bisher schönste Überraschung dieses noch jungen #Horrorctobers.