Tetsuo: The Iron Man ★★★★★

Japanuary Nr. 13:
NEW WORLD

Was kann ich zu Tetsuo sagen...
Es ist einfach Wahnsinn wie Tsukamoto mit den minimalsten Mitteln es geschafft hat so ein Naturgewalt (ziemlich gegensätzlich zum Thema des Filmes) von einem Film zu erschaffen. Und das bei seinem Spielfilmdebüt!
Ein Fiebertraum durch und durch begleitet von Chu Ishikawas genialem Industrial-Soundtrack, der ganz schnell zu meinen Lieblingen wurde.
Stilistisch ist der Film sehr einprägend mit seinen Zeitraffern, dreckigem Look und Stop-Motion-Effekten. (Für letzteres habe ich einen großen Platz in meinem Herzen.)
Kritisiert wird Tetsuo für seine sehr dünne Handlung... nur ist das bei so einem grotesken Kunstwerk ziemlich nebensächlich. Die Stimmung der "Serie von alltäglichen Monstern" , wie der Film sich schön im Intro beschreibt, ist so packend und bedrückend und lässt den Zuschauer wie die Metalltentakeln am Körper bis zum Schluss nicht los.
Und seid mal ehrlich: Wenn es jemand schafft einen gottverdammten Bohrerpenis (Nein ihr habt euch nicht verlesen) alles andere als lächerlich und albern wirken zu lassen, dann macht derjenige einiges richtig.

Hut ab, Shinya! Das war eine Erfahrung, die ich sehr gerne öfter wiederhole.

GAME OVER

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