Berlin Syndrome ★★½

Cate Shortland wagt mit "Berlin Syndrom" einen durchaus ambitionierten, kammerspielartigen Thriller, dessen Titel allein schon suggeriert, das Psychogramm einer destruktiven Beziehung liefern zu wollen, doch mäandert der Film stattdessen zwei Stunden vermeintlich ziellos zwischen Thriller und Drama, ohne dass wirklich das Innenleben der Protagonisten erforscht würde. Während viele überzeugende Ansätze vorhanden sind und insbesondere Teresa Palmer in der Rolle der eingesperrten Clare überzeugt, gelingt es hier nicht, echten Tiefgang oder auch nur durchgängige Spannung aufzubauen.

Mehr gibt es unter:

medienjournal-blog.de/2018/08/review-berlin-syndrom-film/