You Were Never Really Here ★★★½

Lynne Ramsay versucht wirklich alles mögliche um uns die gebrochene Hauptfigur ihres neuesten Films näher zu bringen. Aber das gelingt ihr eigentlich nie. Das ist wirklich schade, denn der Film ist davon abgesehen wirklich sehr gelungen. Die audiovisuellen Elemente sind top notch, Joaquin Phoenix ist großartig und die Geschichte ist schnörkellos und rund erzählt. Aber Joe ist eben nicht der Taxi Driver und auch nicht der Drive aus Refns Meisterstück. Bei allem Schmerz bleibt uns Joe egal. Und das darf einfach nicht passieren, wenn die Psyche der Hauptfigur das Hauptthema des Films darstellt. Sehenswert ist der Film aus den angeführten Gründen trotzdem.

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