Call Me by Your Name

This review may contain spoilers. I can handle the truth.

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Oliver ist amerikanischer Archäologie-Student und verbringt den Sommer bei einem Professor in Italien. Obwohl er sich seit Jahren in einer Beziehung befindet, bandelt er während seines Aufenthalts mit den Jugendlichen vor Ort an und macht ihnen falsche Hoffnungen. Unter Anderem mit dem Sohn des Professors, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird.

Ich hatte mir wirklich große Hoffnungen gemacht, aber Call me by your name ist einfach nicht meine Art Film. Ich kann leider auch nicht wirklich den Finger drauf zeigen und sagen, was genau mir nicht daran gefallen hat. Vermutlich ist es eine Mischung aus mehreren Aspekten, aber die meiste Zeit hat mich der Film einfach nur gelangweilt.

Die Geschichte plätschert (jaja, ich weiß, ähnlich wie ein Sommer in Italien) vor sich hin, ohne irgendwie Motive der Figuren zu vermitteln. Selbst als irgendwann klar wird, dass die beiden einander ziemlich mögen, zieht sich alles wie Kaugummi. Ja, natürlich ist das realistisch und eigentlich sollte das eine willkommene Abwechslung zu all den Liebesfilmen nach Schema F sein.

Der Film bietet aber so viel Konfliktotenzial für den Protagonisten, und sein größtes Problem ist letzten Endes, dass seine Sommerliebe nur für den Sommer angehalten hat?! Sorry, aber den Karren kann auch ein väterlicher Monolog über Liebe nicht mehr aus dem Dreck ziehen. Schade.

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