Machete Kills

Ich weiß nicht, wieso es knapp 5 Jahre gedauert hat, bis ich den Nachfolger eines meiner liebsten Triple-B-Movies gesehen habe. Eigentlich war es auch mehr Zufall als alles andere, da mir der Film auf Netflix vorgeschlagen wurde. Immerhin! (www.netflix.com/title/70272637)

Ich muss zugeben, dass ich trotz meiner Zuneigung zum ersten Teil eigentlich nicht viel erwartet habe. Erfolgsbedingte Sequels sind in der Regel Murx und wenn der Vorgänger schon nur auf der Idee für einen Faketrailer basiert kann das ja eigentlich nichts werden, oder?

Tja, falsch gedacht! Machete Kills bietet nämlich im Grunde genau, was er verspricht: Überzogene, aber innerhalb seines Universums irgendwie nachvollziehbare Action, einen wortkargen Mexikaner, der titelgebend mit einer Machete Leute tötet und charmante Cameos.
Alles verpackt in einem wirklich authentischen B-Movie-Flair, der ungefähr auf dem Level von Black Dynamite ist.

Ein grandioser Film um das Hirn abzuschalten, und mit Bier und Freunden einen geselligen Abend zu machen. Nach all dem SchleFaZ-Schrott auf TELE5 endlich mal wieder ein guter schlechter Film, der wirklich zu unterhalten weiß. Robert Rodriguez weiß halt, wie es geht.