Ready Player One

Tja hm, mir wollen gar nicht die richtigen Worte einfallen. Eigentlich hätte dieser Film ein feuchter Traum für mich sein müssen. Popkulturelle Anspielungen soweit das Auge reicht und niemand geringeres als Großmeister Steven Spielberg auf dem Regiestuhl. Ich müsste auch lügen, wenn ich mich nicht immer wieder gefreut hätte, Details und Anspielungen zu erkennen.

Doch so sehr ich mich daran auch freuen mag, am Ende sind es eben nur Details und Anspielungen, die in Summe keinen guten Film ergeben. Ganz im Gegenteil haben die Referenzen auf andere Filme und Videospiele teilweise sogar an Wert verloren und wirkten kaum noch wie ein Easter Egg. Besonders die nicht, die namentlich von den Charakteren erwähnt wurden.

Das namentliche Erwähnen gilt übrigens auch für etliche plotrelevanten Ereignisse, die gefühlt von allen Charakteren nochmal kommentiert und/oder wiederholt werden müssen. Vermutlich, damit auch wirklich ALLE Zuschauer mitbekommen, worum es gerade geht. Egal, wie konzentriert man versucht, im Hintergrund noch den letzten kleinen Schriftzug auf einem vorbeifahrenden Auto zu erkennen.

Dennoch wirkt der Film zu keiner Zeit langweilig, ich wurde trotz der enormen Laufzeit von 140 Minuten gut unterhalten und hatte ständig ein gewisses Goonies-Abenteuer-Gefühl im Bauch. Mein Persönliches Highlight des Films war die zweite Quest, die ich hier aus Spoilergründen nicht näher eingehen will. Dort geht es um etwas, was ich wirklich super duper gut finde und mich sehr freute, es in dieser Form im Film erleben zu können.

Gute, aber nicht allzu tiefgründige Unterhaltung. Hat Spaß gemacht.