Hardcore Henry ★★★★

Alter, was war das denn?!
Zugegeben, der Titel Hardcore trifft den Nagel auf dem Kopf. Oder besser „das Messer ins Auge“, denn dieser Film macht keine Gefangenen und jagt den Zuschauer in First Person-Sicht alles zerstörend durch ein Set piece nach dem Nächsten und macht noch Witze dabei. Diese konsequente Inszenierung hat mich persönlich einfach überrollt und am Ende erschöpft und breit grinsend wieder ausgespuckt.
Zusammengehalten wird dieses explizit brutale Non-Stop-Actionfest durch eine sehr flache aber hinreichende Story, die einem Ego-Shooter-Film angemessen ist, weil sie dem Zuschauer die fast permanent notwendige Neuorientierung ermöglicht.
Mehr Story oder geschliffene Dialoge wären ohnehin kaum möglich, ohne die einzigartige Atmosphäre aus selbstironischem Prollo-Humor, Akrobatik und Baller-Action zu verwässern. Allein durch das sehr schmale Budget von 2 bis 3 Millionen Dollar!

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