House ★★★★

Japanuary 2019 #4

Zu House wusste ich bisher nicht wirklich viel, ich habe den Film allerdings immer wieder in verschiedenen Top-Listen entdeckt, weshalb ich ihn für den Japanuary ausgewählt habe.

Ein Mädchen - in meiner Version hieß sie bei der Untertitelung Angel, laut IMDB und Co. lautet ihr Name allerdings Gorgeous - besucht mit ihren Freundinnen Kungfu, Fantastic, Prof, Mac, Melody und Sweet - Namen die auf jeweilige Charaktereigenschaften hinweisen - ihre Tante und deren Spukhaus. 

Ich ging mit so gut wie keiner Erwartungshaltung an die Sichtung von House heran. Das war wahrscheinlich ganz gut, denn auf diese Weise hat mich der Film völlig unvorbereitet getroffen: House ist eine Mischung aus Komödie, Experimental- und Horrorfilm, was an sich schon eine interessante Kombination ist. Die Umsetzung des Ganzen - v.a. auf visueller Ebene - ist befremdend und faszinierend zugleich. House ist sicherlich einer der schrägsten Filme, die ich jemals gesehen habe und hat mich in diesem Sinne auch noch den ganzen Folgetag beschäftigt. Gerade das Experimentieren mit den filmischen Möglichkeiten, der spezielle Schnitt und die überspitzte Darstellung machten den Filmabend zu einem überaus faszinierenden Erlebnis. Aber: House ist halt schon sehr speziell und deshalb sicherlich nichts für jede/n.