Paprika ★★★★

Japanuary 2019 #3

Nachdem ich vor Jahren Tokyo Godfathers gesehen habe und richtig gut fand und erst kürzlich Perfect Blue war es nun an der Zeit für den dritten Film von Satoshi Kon. Die Wahl viel auf Paprika (auch, weil ich diesen praktischerweise vor kurzem geschenkt bekommen habe).

Was ist Traum, was Realität? Nachdem ein Gerät, mit welchem PsychotherapeutInnen die Träume ihrer Patientinnen auf einem Bildschirm nachverfolgen und in diese sogar aktiv eingreifen können, gestohlen wird, liegt es an einer Gruppe von Menschen rund um ein Mädchen namens „Paprika“ die Diebe zu entlarven und somit die Bevölkerung vor terroristischen Akten zu schützen.

Die Animationstechnik von Satoshi Kon hat mich schon bei Perfect Blue begeistert: während ich dort allerdings die verschiedenen Kameraeinstellungen und realitätsnahen Stilmittel spannend fand, waren hier die gestalterischen Mittel der Traumwelt, die teilweise an Absurdität nicht zu übertreffen sind, meine persönlichen Highlights. Vieles fand ich nur etwas konfus erzählt bzw. verwirrend was die Nachvollziehbarkeit anging.

P.S. Die Paradenmusik ist göttlich!