Pamela, A Love Story

Pamela, A Love Story

🤬 Ich hasse Netflix dafür, dass mein erster Blick auf eine Doku mittlerweile immer ein extrem zynischer ist. Denn von der immer gleichen True-Crime-Fließbandware bis hin zum unsäglichen Imagefilm MISS AMERICANA hat der Streamer wirklich zahlreiche Gründe geliefert, niemals wieder eines der Doku-Originals zu schauen.

✌️ PAMELA, A LOVE STORY fühlt sich hingegen sehr ehrlich an. Und damit will ich Taylor Swift oder etwa Selena Gomez und Billie Eilish drüben bei Apple TV+ keine Unehrlichkeit unterstellen. Aber diese „Dokus“ sind im gleichen Atemzug mit offenem Umgang hinsichtlich psychischer Erkrankungen und traumatischer Erfahrungen leider auch immer Hochglanz-Werbespots für die Produkte Taylor Swift, Selena Gomez und Billie Eilish. PAMELA, A LOVE STORY ist das nicht. Es fühlt sich eher an wie der Selbsttherapieversuch einer Frau, die gegen ihren Willen zum Eigentum der Öffentlichkeit gemacht wurde und gerade deshalb nichts mehr zu verlieren hat. Der Film ist Teil eines extrem kraftvollen Befreiungsschlages und das spürt man.

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