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  • Dunkirk

    Dunkirk

    ★½

    Muss ich einen "Disclaimer" voranstellen und "zugeben", dass ich "Dunkirk" nicht im Kino sondern "nur" im Heimkino gesehen habe? Wer nun jedes folgende Wort darum diskreditiert, weil ich den Film ja nicht "richtig" gesehen habe ... vielen Dank für gar nichts.

    "Dunkirk" ist Überwältigungskino, dass gleichermaßen dröhnend wie dumpf darüber hinwegtäuschen möchte, dass es eigentlich nichts zu erzählen hat. Als Kaschierungsversuch schraubt man ein bisschen an den Erzählebenen herum, was dem Ganzen selbstredend auch nicht mehr Gewicht verleiht. Regisseur Christopher…

  • The King's Choice

    The King's Choice

    ★★★★

    Geschichte erfahrbar machen und sie gleichzeitig in das Konstrukt eines möglichst global goutierbaren Spielfilms gießen - keine allzu leichte Aufgabe, wenn man es sich dann auch noch offenbar zum Ziel gesetzt hat, auf Hollywood'eske Heroisierung und Pathos weitestgehend zu verzichten. "The King's Choice - Angriff auf Norwegen" gelingt die Gratwanderung.

    Der Film über den Angriff Nazideutschlands auf Dänemark und Norwegen und die strikte Weigerung des amtierenden Königs Haakon VII. von Norwegen, mit den Invasoren und vor allem der selbstgernannten Regierung…

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  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…

  • Do the Right Thing

    Do the Right Thing

    ★★★★½

    An einem der heißesten Tage des Sommers kommt es in einem überwiegend schwarzen Viertel Brooklyns zu sich immer weiter hochschaukelnden Spannungen, die sich schließlich in einem Gewaltakt entladen.

    So weit die Prämisse von Spike Lees "Do The Right Thing", der sich des Themas "race relations" in den USA annimmt, dabei unprätentiös bleibt und - das ist womöglich das erschreckendste an dem ganzen Unterfangen - fast 30 Jahre nach seiner Entstehung von einer geradezu unheimlichen Aktualität ist. Radio Raheem oder Eric…