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  • Sausage Party

    Sausage Party

    ★★★½

    Religion ist ein recht einfaches Zielopbjekt für Satire, bieten die fanatischen Anhänger der einen oder anderen Weltanschauung doch in ihrer Engstirnigkeit und ihren Fantastereien eine ausladene Fläche für Gespött.

    Filme, die sich kritisch-witzig den letztlich unbeweisbaren Erklärungsansätzen für den Zustand der Welt nähern, gibt es immer wieder: Monty Pythons "Das Leben des Brian", die Dokumentation "Religulous", der unterschätzte "Lügen macht erfinderisch". Wer hätte gedacht, das sich ein Animationsfilm für Erwachsene mit sprechenden Lebensmitteln als Protagonisten mal in diese Reihe gesellen…

  • Atomic Blonde

    Atomic Blonde

    ★★

    Wenn, ach wenn doch nur der ganze Film die Qulität des zu recht hochgelobten Longtakes hätte. Wie sich Theron durch ein Treppenhaus kämpft, ihr und ihren Verfolgern die Anstrengungen irgendwann anzumerken sind, Pausen entstehen, nur um dann mit der Energie der Verzweifelten wieder aufeinander loszugehen - "Atomic Blonde" wäre eine Tour de Force geworden.

    Der Rest besteht jedoch aus recht langweilig-austauschbarer Action, einem nicht nur durch den Kamerafilter ziemlich farblos bleibenden Handlungsort und einer unnötig verschachtelten Dramaturgie, die sich aufbläht,…

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  • Dunkirk

    Dunkirk

    ★½

    Muss ich einen "Disclaimer" voranstellen und "zugeben", dass ich "Dunkirk" nicht im Kino sondern "nur" im Heimkino gesehen habe? Wer nun jedes folgende Wort darum diskreditiert, weil ich den Film ja nicht "richtig" gesehen habe ... vielen Dank für gar nichts.

    "Dunkirk" ist Überwältigungskino, dass gleichermaßen dröhnend wie dumpf darüber hinwegtäuschen möchte, dass es eigentlich nichts zu erzählen hat. Als Kaschierungsversuch schraubt man ein bisschen an den Erzählebenen herum, was dem Ganzen selbstredend auch nicht mehr Gewicht verleiht. Regisseur Christopher…

  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…