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  • Before I Wake

    Before I Wake

    ★★★

    Ein Horrordrama mit interessanter Prämisse, das trotz einiger kluger Dialoge [besonders über das (Aus-)Nutzen der Fähigkeiten Codys durch seine Pflegeeltern] sehr im generischen verharrt und neben Jump Scares mit entsprechenden musikalischen Stingern beiden Elementen, dem Horror wie dem Drama, nicht vollends gerecht wird.

    So, ist diese Besprechung hiermit beendet? Nein, denn dies ist nur eine Zusammenfassung meiner Gedanken bis etwa 15 Minuten vor Ende des Films. Denn dann tut "Before I Wake" Dinge, die ich so nie von einem Horrorfilm…

  • Burnout 2

    Burnout 2

    ★★★

    Spleenige Figuren, alle etwas egaler als im ersten Teil, liefern sich ein Autorennen vom norwegischen Fjordland über Schweden und Finnland bis nach Murmansk in Russland. Unterwegs trifft man auf computeranimierte Eisschollen, auf norwegischen Fähren sind die Waffeln aus und diverse Stunts werden nur angedeutet, aber nicht gezeigt.

    Obskurer Käse, sicherlich, albern und bei weitem nicht so rasant, wie es der wieder einmal hervorragende Trailer suggerierte, aber ich kann mich des Charmes dieser Reihe einfach nicht erwehren. Auch "Børning 2 -…

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  • Dunkirk

    Dunkirk

    ★½

    Muss ich einen "Disclaimer" voranstellen und "zugeben", dass ich "Dunkirk" nicht im Kino sondern "nur" im Heimkino gesehen habe? Wer nun jedes folgende Wort darum diskreditiert, weil ich den Film ja nicht "richtig" gesehen habe ... vielen Dank für gar nichts.

    "Dunkirk" ist Überwältigungskino, dass gleichermaßen dröhnend wie dumpf darüber hinwegtäuschen möchte, dass es eigentlich nichts zu erzählen hat. Als Kaschierungsversuch schraubt man ein bisschen an den Erzählebenen herum, was dem Ganzen selbstredend auch nicht mehr Gewicht verleiht. Regisseur Christopher…

  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…