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  • Tentacles

    Tentacles

    ★½

    Schleppend inszenierter, aber irgendwie auch entwaffnend ehrlicher Abklatsch von "Der weiße Hai", nur mit einem Oktopus anstatt eines Hais in der Antagonistenrolle. Der recht namenhafte Cast verschwindet, sobald der Gehaltsscheck eingelöst ist, stillschweigend aus dem Film, während sich der Regisseur abmüht, seinem großen Vorbild irgendwie Rechnung zu tragen (die Sache mit dem Baby hätte dann aber nicht unbedingt sein müssen).

    Manchmal, auch dank der schnodderigen deutschen Synchonisation, recht trashig-unterhaltsam und meistens eher unfreiwillig komisch als alles andere bewegt der Film…

  • Chimera

    Chimera

    ★★½

    "Mensch oder Bestie", wie "Chimera" bei seiner ersten und anscheinend einzigen Ausstrahlung 1992 im deutschen Fernsehen betitelt wurde, ist eigentlich eine zusammengeschnittene Version einer vierteiligen britischen Miniserie von 1991. Vier Stunden wurden so auf 104 Minuten zusammengedampft und dass das fertige Produkt dann immer noch mit einer gewissen Langatmigkeit zu kämpfen hat, ist bezeichnend.

    Die Geschichte eines aus einem Labor entkommenen Mensch/Affen-Hybriden, der vom Militär gejagt und von Journalisten gesucht wird, plätschert recht unspektakulär dahin, einzelne Spannungsspitzen und eine an…

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  • Do the Right Thing

    Do the Right Thing

    ★★★★½

    An einem der heißesten Tage des Sommers kommt es in einem überwiegend schwarzen Viertel Brooklyns zu sich immer weiter hochschaukelnden Spannungen, die sich schließlich in einem Gewaltakt entladen.

    So weit die Prämisse von Spike Lees "Do The Right Thing", der sich des Themas "race relations" in den USA annimmt, dabei unprätentiös bleibt und - das ist womöglich das erschreckendste an dem ganzen Unterfangen - fast 30 Jahre nach seiner Entstehung von einer geradezu unheimlichen Aktualität ist. Radio Raheem oder Eric…

  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…