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  • Hold the Dark

    Hold the Dark

    ★½

    Lieber Jeremy Saulnier,

    wenn du gewalttätiges Exploitationkino machen willst, dann ist das doch in Ordnung. Tu es, habe Spaß dabei und wir als Zuschauer bekommen im besten Fall auch noch viel von diesem Spaß ab. Es ist okay, wirklich. Im Trash liegt ja ohnehin oft eine tiefere Wahrheit, an deren Entschlüsselung wir bestimmt viel Freude haben würden.

    In punkto "Wolfsnächte" möchte ich dir sagen, dass der Werwolf mit dem Zombie mein liebstes Filmmonster ist. Ich persönlich hätte mich sehr gefreut,…

  • Liebe durch die Autotür

    Liebe durch die Autotür

    ½

    Bemerkenswert, was der Chef manchmal auf alten Videokassetten findet ...

    "Ein frech-frivoles Filmchen, dass gleichermaßen körperlich anregt wie zum lachen bringt, vor allem durch die pointiert-gereimten Voice-Overs."

    Das würden alle an "Liebe durch die Autotür" involvierten Menschen sicherlich gerne als Kurzkommentar lesen. Doch, welch eine Überraschung, es ist de facto nicht möglich, den Film so zu beschreiben.

    Der in einer längeren Fassung (die ich auch noch gesehen habe) auch unter "Heb hoch das Hemd, wenn's Höschen klemmt" firmierende Film ist…

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  • Dunkirk

    Dunkirk

    ★½

    Muss ich einen "Disclaimer" voranstellen und "zugeben", dass ich "Dunkirk" nicht im Kino sondern "nur" im Heimkino gesehen habe? Wer nun jedes folgende Wort darum diskreditiert, weil ich den Film ja nicht "richtig" gesehen habe ... vielen Dank für gar nichts.

    "Dunkirk" ist Überwältigungskino, dass gleichermaßen dröhnend wie dumpf darüber hinwegtäuschen möchte, dass es eigentlich nichts zu erzählen hat. Als Kaschierungsversuch schraubt man ein bisschen an den Erzählebenen herum, was dem Ganzen selbstredend auch nicht mehr Gewicht verleiht. Regisseur Christopher…

  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…