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  • Baywatch

    Baywatch

    ★½

    Der Beginn, wenn Dwayne "The Rock" Johnson einen bewusstlosen Surfer aus dem Wasser retten muss (schön, dass man hier nicht auf das "übliche" Bild mit einer generischen Bikini-Schönheit zurückgegegriffen hat) und im Hintergrund der Filmtitel auf gleichzeitig Michael Bay'eske epische wie sich seiner Albernheit bewusst seienen Art ebenfalls aus dem Wasser empor steigt, ist der beste Gag des Films. Schade, dass danach nichts vergleichbares mehr erreicht wird.

    Da ich nie eine ganze Folge "Baywatch" gesehen habe (dafür einiges der zweiten…

  • Dunkirk

    Dunkirk

    ★½

    Muss ich einen "Disclaimer" voranstellen und "zugeben", dass ich "Dunkirk" nicht im Kino sondern "nur" im Heimkino gesehen habe? Wer nun jedes folgende Wort darum diskreditiert, weil ich den Film ja nicht "richtig" gesehen habe ... vielen Dank für gar nichts.

    "Dunkirk" ist Überwältigungskino, dass gleichermaßen dröhnend wie dumpf darüber hinwegtäuschen möchte, dass es eigentlich nichts zu erzählen hat. Als Kaschierungsversuch schraubt man ein bisschen an den Erzählebenen herum, was dem Ganzen selbstredend auch nicht mehr Gewicht verleiht. Regisseur Christopher…

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  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…

  • Do the Right Thing

    Do the Right Thing

    ★★★★½

    An einem der heißesten Tage des Sommers kommt es in einem überwiegend schwarzen Viertel Brooklyns zu sich immer weiter hochschaukelnden Spannungen, die sich schließlich in einem Gewaltakt entladen.

    So weit die Prämisse von Spike Lees "Do The Right Thing", der sich des Themas "race relations" in den USA annimmt, dabei unprätentiös bleibt und - das ist womöglich das erschreckendste an dem ganzen Unterfangen - fast 30 Jahre nach seiner Entstehung von einer geradezu unheimlichen Aktualität ist. Radio Raheem oder Eric…