Life ★★½

Solide, unterhaltsam, gelegentlich sogar spannend - aber wirklich nichts weist darüber hinaus. Mehr eine Fingerübung als alles andere protzt "Life" mit seinen Schauwerten (und gefällt sich sehr ob der Inkludierung eines wahrlich bösartigen Endes), aber alles ist dennoch gepflegt-vorhersehbar.

Immerhin schafft es der Film, sein Alien visuell einigermaßen interessant zu gestalten ("Alien"-Designer H.R. Giger hätte wohl wieder vom "Tentakel-Tick" der Amerikaner gesprochen, aber sei es drum) und technisch gibt es ohnehin nichts zu beanstanden. Auch schön, dass man Ryan Reynolds nicht lange ertragen muss.

Zwei bohrende Fragen bleiben allerdings unbeantwortet: warum der tote Arzt auch noch vom Alien geschändet werden muss (als ob es nicht reicht, seine Leiche als Köder zu verwenden - oder war es die Rache Calvins für die wirklich unverschämten Stromstöße, die erst zu dem ganzen Schlamassel führten?) und warum Filme immer der Meinung sind, Väter sind für ihre Kinder eher entbehrlich. Angesichts des Endes macht das aber in diesem Fall vielleicht keinen großen Unterschied.

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