We Monsters ★★

Enervierende Menschen ohne einen Funken an Symapthie oder Empathie füreinander (oder für den Zuschauer) wandern betont-bemüht durch ein Drehbuch aus der Resterampe des ARD-Mittwochsfilm. Angestrengt inszeniert, angestrengt gespielt, dementsprechend anstrengend zu schauen - und das eben nicht auf die gute Art, wie es fordernde Dramen eigentlich sein sollten. Dann noch ein Twist, der sich viel zu früh abzeichnet und eine Dramaturgie, die sich ihrer Vorhersehbarkeit nicht bewusst zu sein scheint.

Immerhin: ein tolles Ende, dem man einen anderen Film gewünscht hätte und eine hübsche Kameraarbeit. Doch was nützt es, wenn die Figuren so mies geschrieben und die Schauspielführung so hölzern ist wie hier?

Man muss sich nicht wundern, dass es satte zwei Jahre dauern sollte, bis "Wir Monster" nach seiner Festivalpremiere im Ko-produzierenden Arte gezeigt wurde.

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