• UFO Sweden

    UFO Sweden

    ★★½

    Die wirklich hübsche 1990er-Atmosphäre, Alphavilles "Forever Young" auf der Tonspur und einige spannende Einfälle sowohl inhaltlicher wie gestalterischer Art können UFO SWEDEN am Ende des Tages leider nicht vor seiner fahrigen Inszenierung und der spunghaften Charakterzeichnung bewahren (Gunnar ist blöd, klar, aber Denise war auch mitunter schwer zu ertragen).

    Mini-Sonderpunkte für den Hack mit dem Gameboy und die Vereinssitzung.

  • My Zoe

    My Zoe

    ★★★

    Mein Kind ist momentan sieben Jahre alt, genau wie Zoe in diesem Film. Naturgemäß haben mich die Ereignisse im ersten Drittel fast die Wände hochgehen lassen. Sowohl Familienalltag als auch Verzweiflung ob gesundheitlicher Notstände bei Kindern sind hervorragend eingefangen.

    Weniger treffend ist die Elterndynamik, die stets ein wenig nach abgefilmten Theater duftet. Die Dialoge sind mitunter hölzern, sehr darauf bedacht, Informationen und Motiviationen für das Publikum genaustens auszulegen - nur, so reden Menschen nicht miteinander, schon gar nicht in einer…

  • Uninvited

    Uninvited

    ★★★

    Ich zitiere mal aus einer Episode der "Honest Trailer": "Man. The past is really weird".

  • Forbidden World

    Forbidden World

    ★★★

    Womöglich eins der besten, wildesten, beklopptesten, wunderschönsten ALIEN-Rip-Offs der Filmgeschichte. Alles daran ist gleichzeitig falsch und absolut goldrichtig.

  • The Colony

    The Colony

    ★★½

    Ein Film, an dem eigentlich alles okay-ish ist. Die Darsteller:innen, das Setting, die Prämisse, das Produktionsdesign, die Musik. Alles hat man so oder so irgendwie schonmal gesehen. Wäre ja nicht schlimm, wenn der Film zwischendurch nicht so mächtig auf die Bremse drücken würde, dass man das Gefühl hat, es passiert auch mal eine Viertelstunde wirklich nichts.

    Darüber, woher die Menschen auf dieser Erde den beständigen Nachschub an funktionstüchtigen Schußwaffen nebst Munition haben, denkt man am besten genauso wenig nach wie über die Fluppen der Antagonisten dereinst in WATERWORLD.

  • Bones and All

    Bones and All

    ★★★★

    The couple that eats together stays together.

  • Radioflash

    Radioflash

    EMP steht in diesem Fall für "Echt miese Produktion".

    Man sollte sich von dem Poster nicht (wie ich) täuschen lassen, der Film ist ein langweiliges Puzzle aus Versatzstücken, einer zahnlosen ab 12-Freigabe und augenscheinlich nicht dem Budget, um sein Szenario so auszugestalten, wie es vielleicht einmal gedacht war. Die Locations und der Song im Abspann sind gut, aber was kann das schon retten? Negativer Bonuspunkt: ziemlich grottige deutsche Synchronisation.

  • There's Something in the Barn

    There's Something in the Barn

    ★★½

    Sie mögen keine Veränderungen, Lärm und grelles Licht? Die Scheunenzwerge sind wie ich!

    Spaß beiseite, hätte die Familie in diesem Film vorher mal "Tomte Tummetott" und Co. gelesen, wäre das ganze Schlamassel gar nicht passiert. Das schöne an skaninavischer Folklore ist ja, dass man sie meist sowohl als didaktische Mär für die ganze Familie als auch als das interpretieren kann, was THERE'S SOMETHING IN THE BARN daraus macht. So ist es nur konsequent, dass der Film zunächst als familienfreundliches Fantasy-Stück…

  • Wir waren in der AfD - Aussteiger berichten

    Wir waren in der AfD - Aussteiger berichten

    ★★★

    Erstaunlich, dass man überhaupt etwas auf dem Bildschirm gesehen hat. Bei der vielen Kreide, die die "talking heads" in dieser Doku gefuttert haben, müsste es permanent aus den Mündern stauben.

    Einigen nimmt man ihre "Läuterung" mehr ab als anderen. Seltsame bis gefährliche Tendenzen haben sie alle, denn sonst hätten sie sich niemals auf die AfD eingelassen, egal, wie sehr alle versuchen, die Mär einer zu Beginn doch ganz normalen Partei, einer Art zweiten FDP (und die ist auch nicht "normal",…

  • 153 Meter

    153 Meter

    ★★★★

    Trotz einiger Maneriesmen, die "Deutsches, betroffenes Kunstkino" schreien, ein in sich sehr spannender, tieftrauriger Film über Einsamkeit, Obsession und die Überforderungen des Alltags.

  • Robin Hood

    Robin Hood

    ★★★½

    Immer wieder wird gesagt, Gott möge Robin Hood segnen. Als welches Tier wird Gott in dieser Welt dargestellt? Hat jeder seine eigene Vorstellung, Hasen denken an einen Hasen-Gott, Füchse an einen Fuchs-Gott, etc.? König Richard zieht auf einen Kreuzzug. Haben die Tiere, die er bekämpft, sich ein "falsches Tier" als Gott vorgestellt? Ganz schön viele theologische Fragen für einen Film, in dem es doch eigentlich um Steuerungerechtigkeiten geht.

  • It's a Wonderful Knife

    It's a Wonderful Knife

    ★★½

    Der Titel und die Prämisse haben eine geradezu magische Anziehungskraft, viel davon einlösen kann dieser "on the nose"-Mix aus IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? und Slasher dann aber nicht. Etwas fahrig inszeniert lässt er diverse Charaktere am Ende vollkommen in der Luft hängen und legt seine eigenen Regeln immer wieder nach seinem eigenen Gutdünken aus. So bleibt auch der Unterhaltungsfaktor immer wieder im Schnee stecken.

    Jane Widdop und Jess McLeod sind aber sehr süß zusammen.