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  • Bohemian Rhapsody

    Bohemian Rhapsody

    ★★★

    Film ist eine Lüge. Zwei Bilder und ein Schnitt, die ein drittes übergeordnetes Bild erzeugen, das im besten Fall aus der Lüge vielleicht nicht Wahrheit, aber zumindest eine Reflexion dieser werden lässt. "Bohemian Rhapsody" repräsentiert eben jene transzendentale Kraft des Films. Der Film bedient sich einer universellen Kollektion an "Bio-Pic" Konventionen, die jeder Zuschauer, der schon jemals auch nur eine Band Biografie gesehen hat, bewusst oder unbewusst wiedererkennt. Das Drehbuch ist klischeehaft, der Schnitt ist faul und das Pacing unausgeglichen.…

  • Her Smell

    Her Smell

    ★★★★

    Viennale #11
    “Her Smell” ist ein passender Titel für Alex Ross Perrys neuesten Film. Eine Konnotation die als positiv, lieblich oder attraktiv ausgelegt warden könnte, bekommt hier einen unangenehmen Subtext. Wie schon in seinem letzten Film mit Elisabeth Moss widmet sich der “Indie-Regisseur” einem fürchterlich unsymapthisch, ja beinahe, um beim der Assoziation des Geruchs zu bleiben, widerlichem Menschen. Der Film, der sich wie eine Aneinanderreihung von intensiven Kammerspielen aufgebaut ist, setzt auf eine Gasper Noe ähnliche Ästhetik - lange Kamerafahrten,…

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  • Blade Runner 2049

    Blade Runner 2049

    ★★★★

    Die Erwartungen waren groß und mit jedem positiven Review wurden sie größer. Konnte ein Film von Denis Villeneuve (nach dem fantastischen „Arrival“), mit Roger Deakins und Hans Zimmer überhaupt schlecht werden? Doch mit der wachsenden Zuversicht, wurde auch meine Angst größer; die Angst vor Enttäuschung. Nach 20 Minuten im Kinosaal entfährt mir ein kaum hörbarer Seufzer; ein Seufzer der Erleichterung. „Blade Runner 2049“ ist der Film auf den ich gehofft hatte. Es ist der Film der dutzenden Menschen zum Filmemachen…

  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

    Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

    ★★★★

    Viennale #2
    Fangen wir mit den Schauspielern an: selten habe ich einen Film gesehen in dem selbst die kleinste Rolle nicht nur perfekt besetzt, sondern auch fantastisch gespielt ist. Sam Rockwell gehört zu jenen Schauspielern, die eigentlich nie eine schlechte Performance abliefern. John Hawkes glänzt selbst in seiner kleinen Rolle durch Intensität und Ausdrucksstärke. Und Frances McDormand springt mit einer solchen Leichtigkeit zwischen Zorn, Willensstärke und Verzweiflung hin und her, dass es einem beinahe schon Angst macht. „Three Billboards Outside…