The Extraordinary Journey of the Fakir ★★

Schon witzig, dass sich gerade immer in Filmen, die sich eigentlich gegen Rassismus/Sexismus/Homophobie aussprechen wollen, man die am meisten vor Stereotypen und Vorurteilen strotzenden Charaktere findet. Da wäre ein Betrüger aus Indien, ein aufreiserischer Italiener, ein unhöflicher und latent rassistischer Brite und eine sich ein einer Selbstfindungskrise befindlichen Lesbe. Diese lahme Charakterzeichnung wird unterstützt von einem bollywood-esken Kitsch (mit der wohl UNPASSENDSTEN Tanzeinlage) und einer teilweise sehr erzwungenen Geschichte, die jegliche halbwegs rationale oder nachvollziehbare Charaktermotivation vermisst.
Und dennoch schafft es der Film in seinen besten Momenten einen in seinen Bann zu ziehen, zu lachen oder auch mit dem Protagonisten mitzufiebern.
Leider reicht das nicht aus, um insgesamt über unteres Mittelmaß hinauszukommen.