Branded to Kill ★★★★

#Japanuary - Die Achte

Ein Yakuzafilm der etwas anderen Art. Seijun Suzuki kreierte hier aus einer recht konventionellen Story einen Fiebertraum sondergleichens. Stimmung wird vordergründig durch die noirhaften Bilder transportiert. Die Objekte werfen elend lange Schatten, stets scheint die Umgebung sich in einer endlosen Bewegung zu befinden, gepaart mit harten Schwarz/Weiß-Kontrasten.
Der Story zu folgen macht aber auch sehr viel Spaß. In den ersten 20 Minuten gibt es mehrere Tötungsmontagen die richtig Laune machen. Hanadas Reise ist gepflastert mit unzähligen Fallen und Intriegen. Alleine zu beobachten wie er damit umgeht ist unheimlich spannend. Achja, außerdem explodiert dieser Film geradezu vor Coolness.
Im vorbeigehen schaffte es der Regisseur außerdem noch ordentlich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber zu stänkern, ohne dass dieser es gemerkt hat. BRANDED TO KILL ist schon ein ganz besonderer Film.

Eigentlich ein wenig geschummelt da bereits Ende letzten Jahres gesehen, mach aber nichts, da ich hierzu im Zuge des #Japanuary auf der CineCouch Platz nehmen durfte.
cinecouch.net/2018/01/cinecouch-folge-218-branded-to-kill/