The Forest of Love ★★★★

#Japanuary 2020 - Die Sechste:


Keine Ahnung wo man hier anfangen soll. Es ist ein waschechter Sion Sono-Film, soviel ist klar. Ich könnte es mir leicht machen und euch auffordern eure Vorstellungskraft spielen zu lassen, was zu erwarten ist, wenn ihr den Namen hört. Und ganz egal was das Ergebnis wäre, hier steckt mit Sicherheit irgendwo ein Funken dessen drinnen. Ein Wahnsinniger, der Geld und freies Geleit erhält, wird sich schließlich nicht zurückhalten. In keinem Teilaspekt. Angefangen bei der Struktur des Drehbuchs bis zur Lichtsetzung entspricht rein Garnichts den Sehgewohnheiten verwöhnt-westlicher Augen.
Und das ist auch gut so, sonst wäre er nicht jener Wahnsinnige, der uns seit gut zwei Jahrzehnten mit so ziemlich Allem was man sich nur auf der Leinwand vorstellen kann, beschenkt. FOREST OF LOVE fühlt sich da wie ein weiteres Kapitel eines nicht enden wollenden Romans à la Die Enden der Parabel oder Die Brüder Karamasow an. Und wisst ihr was - Ich könnte nicht glücklicher über diesen Umstand sein. Das Kino benötigt solche Filmemacher wie Sono.
Mein Herz benötigt solche Filmemacher wie Sono.


Ihr habt noch immer keine Ahnung was dieser Film ist oder wie man jenen einordnen soll? Macht nichts, nach dem Abspann weiß ich es auch nicht und es könnte mich nicht weniger stören.

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